Interview mit von der Leyen "Wir ziehen nicht in den Krieg"

Stand: 26.11.2015 22:33 Uhr

Ja, es gehe darum, den IS "auf ganzer Breite zu bekämpfen", sagt die Verteidigungsministerin. Und ja, "um diese Mörderbande zu stoppen, braucht es militärische Mittel". Dass Deutschland in den Krieg ziehe, verneint sie im tagesthemen-Interview trotzdem.

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat die zugesagte deutsche Beteiligung beim Kampf gegen den "Islamischen Staat" (IS) in Syrien als notwendige Lehre aus den Taten der Terrormiliz gerechtfertigt. Es sei "die bittere Erfahrung" der vergangenen Monate, dass der IS von einer Uneinigkeit des Westens profitiere, sagte die CDU-Politikerin in den tagesthemen.

Verteidigungsministerin von der Leyen über den geplanten Bundeswehreinsatz
tagesthemen 22:15, 26.11.2015

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Sie bezeichnete es als "Sieg der Diplomatie", dass sich der Westen nun auch mit Russland abstimme. Mit dem IS selbst lasse sich allerdings nicht verhandeln: "Um diese Mörderbande zu stoppen, dieses brutale Töten und das Schinden der Menschen in dieser Region zu beenden, braucht es militärische Mittel." Deutschland ziehe allerdings nicht in den Krieg, weil nicht zwei Staaten gegeneinander kämpften - aber es gehe um einen "sehr harten Kampf".

Von der Leyen sagte zur Frage, ob Deutschland jetzt erst recht Ziel terroristischer Anschläge werden könnte, der IS habe ja schon klar gemacht hat, dass auch Deutschland in seinem Fadenkreuz stehe. Deshalb dürfe man sich in Deutschland keine Illusionen machen: "Wir müssen den IS auf der ganzen Breite bekämpfen und an seiner Wurzel."

Die Bundesregierung hatte gestern bekannt gegeben, dass sie für den Kampf gegen den IS in Syrien unter anderem Aufklärungsflugzeuge und eine Fregatte zur Verfügung stellen wird.

Darstellung: