Autos fahren auf der Autobahn. | Bildquelle: dpa

Verkehr in Deutschland Mehr Unfälle - weniger Tote

Stand: 24.02.2017 09:56 Uhr

2016 war das unfallreichste Jahr seit der Wiedervereinigung - die Zahl der Verkehrstoten sank gleichzeitig aber auf den niedrigsten Stand seit mehr als 60 Jahren. Vor allem Motorradfahrer verunglückten deutlich seltener, bei Fahrradfahrern stieg die Zahl der Todesopfer.

Die Zahl der Verkehrstoten ist auf den niedrigsten Stand seit mehr als 60 Jahren gesunken. 2016 starben 3214 Menschen bei Unfällen auf Deutschlands Straßen, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Das waren 245 Todesopfer weniger als noch im Jahr 2015 - ein Minus von 7,1 Prozent. Die Zahl der Verletzten stieg 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozent auf rund 396.700 Menschen.

Die Zahlen sind noch vorläufig, detaillierte Ergebnisse liegen bis November vor. Es deutet sich aber an, dass deutlich weniger Motorradfahrer tödlich verunglückten. Auch die Zahl der getöteten Auto-Insassen ging zurück. Dagegen kamen mehr Menschen auf Mofas oder Fahrrädern ums Leben.

Rund 2,6 Millionen Unfälle

Gemessen an der Einwohnerzahl war das Risiko, im Straßenverkehr zu sterben, in Sachsen-Anhalt und in Mecklenburg-Vorpommern am höchsten, in den Stadtstaaten sowie in Nordrhein-Westfalen war es am niedrigsten.

Insgesamt war 2016 das unfallreichste Jahr seit der deutschen Vereinigung. Rund 2,6 Millionen Unfälle nahm die Polizei auf.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 24. Februar 2017 um 09:00 und 11:30 Uhr.

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