De Maizière über Zusammenarbeit mit Türkei "BKA-Beamte sind voll eingebunden"

Stand: 13.01.2016 21:56 Uhr

"Jeden denkbaren Bezug nach Deutschland, wenn es ihn gäbe" will Innenminister de Maizière nach dem Anschlag von Istanbul herausfinden. Die Türkei habe zugesichert, die BKA-Beamten vor Ort voll in die Ermittlungen einzubinden, sagte er in den tagesthemen.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat nach dem Selbstmordanschlag in Istanbul die Zusammenarbeit mit der Türkei gelobt.

Sein türkischer Amtskollege habe ihm zugesichert, dass die vier Beamten des Bundeskriminalamts, die derzeit in Istanbul sind, "vollen Zugang zu allen Ermittlungsergebnissen haben - so dass wir auch jeden denkbaren Bezug nach Deutschland, wenn es ihn gäbe, rauskriegen könnten", sagte der CDU-Politiker in den tagesthemen. Er hatte sich zuvor in der türkischen Millionenmetropole über die Ermittlungen informiert.

Gespräch mit Innenminister de Maizière
tagesthemen, 13.01.2016

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Identität des Attentäters "noch Gegenstand der Ermittlungen"

Was die Identität des mutmaßlichen Attentäters angeht, äußerte sich der Innenminister zurückhaltend. Der Mann sei zwar insoweit identifiziert, als dass ein entsprechendes Personaldokument vorliege. "Aber ob das Personaldokument identisch ist mit diesem Mann - das ist noch Gegenstand der Aufklärung", so de Maizière weiter.

Die türkische Regierung macht die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) für die Tat verantwortlich. Ministerpräsident Ahmet Davutoglu hatte zuvor erklärt, der Mann sei als Flüchtling in die Türkei gereist, habe aber auf keiner Gefährderliste gestanden.

De Maizière wies den Einwand zurück, die Türkei gehe im Kampf gegen den IS möglicherweise nicht entschlossen genug vor. "Spätestens nach dem verheerenden Anschlag im letzten Herbst (in Ankara, Anm. d. Red.), den die türkische Regierung ausdrücklich dem sogenannten 'Islamischen Staat' zuordnet, ist die Haltung gegen den IS eindeutig." Er könne sich nicht über die Kooperationsbereitschaft mit der Türkei beklagen.

Die türkischen Behörden geben sich nach seinen Worten "große Mühe, sind gut aufgestellt und sind wachsam - aber es gibt keine Garantie gegen Terrorismus", ergänzte de Maizière.

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