Südlich von Sydney betrachten Menschen den Mond. | Bildquelle: dpa

Regenwolken verdecken Blick Schlechte Sicht auf den Supermond

Stand: 14.11.2016 14:10 Uhr

Seit Jahrzehnten ist der Mond der Erde nicht mehr so nah gewesen wie heute - dadurch wirkt er besonders groß. Mit Beginn der Vollmondphase hoffen nun viele auf ein Spektakel am Himmel. Doch die aktuelle Wetterlage könnte den Blick auf den Supermond trüben.

Vom Supermond dürfte heute Abend und in der Nacht zum Dienstag vielerorts kaum etwas zu sehen sein. Regenwolken verdecken das Himmelsschauspiel in weiten Teilen Deutschlands, so der Deutsche Wetterdienst. "Am besten sind die Chancen im Südosten, vor allem in Bayern - allerdings auch nur am Abend und in der ersten Nachthälfte. Dann ziehen auch dort Wolken auf", sagte die Meteorologin Magdalena Bertelmann.

Exakt um 14.52 Uhr trat heute die Vollmondphase ein. Drei Stunden zuvor kam der Mond mit 356.509 Kilometern Distanz in extreme Erdnähe. Erst am 7. April 2020 wird unser Nachbar der Erde mit 356.907 Kilometer ähnlich nahekommen. Noch näher war er am 4. Januar 1912, als er bis auf 356.375 Kilometer an die Erde herankam.

Was ist ein "Supermond"?
14.11.2016

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Der derzeitige Supermond ist nach Auskunft von Björn Voss, Leiter des Planetariums im LWL-Museum für Naturkunde in Münster, rund sieben Prozent größer als es im Durchschnitt der Fall ist. Die Bahn des Mondes ist elliptisch. "Er ist nie gleich groß", sagte Voss.

Ein Beispiel: Werde der kleinste Mond mit einer 1-Euro-Münze verglichen, so entspräche der größte in etwa einem 2-Euro-Stück. Die dunklen Bereiche als auffälliges Merkmal des Erdtrabanten seien "Mondmeere", sagte Voss. Es handele sich aber nicht um Gewässer oder gebirgige Bereiche, sondern um dunkles Gestein wie etwa Basalt. Die Erhebungen des Mondes seien die hellen Regionen.

Über dieses Thema berichteten u.a. Deutschlandfunk am 13. November 2016 um 16:57 Uhr und Deutschlandradio Kultur am 14. November um 12:49 Uhr.

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