Zur Haupt-Navigation der ARD.
Zum Inhalt.

29.05.2012

ARD-Logo

Suche in tagesschau.de

Hauptnavigation
Multimedia
Inhalt
Inland
Polizei räumt Schlossgarten in Stuttgart
"Stuttgart 21": Gegner-Camp im Schlossgarten komplett geräumt
"Stuttgart 21"-Baustelle

Polizei räumt Gegner-Camp im Schlossgarten

Seit dem frühen Morgen ist die Polizei in Stuttgart im Einsatz, um das Protest-Camp der S21-Gegner im Schlosspark zu räumen. Gegen 6.45 Uhr durchbrachen die rund 2500 Einsatzkräfte die gut einen Meter hohe Barrikade unter anderem aus Paletten und Müll, die zuvor von einigen Aktivisten auf den Zufahrtswegen errichten worden war. Zugleich forderte die Polizei mehrere Demonstranten auf, die auf Bäume im Park geklettert waren, diese zu verlassen.

Bei der Räumaktion wurde bislang ein Mann festgenommen. Der 38-Jährige habe in der Nähe von Beamten Pyrotechnik abgebrannt, teilte die Polizei mit.

Baum fällen oder umsetzen

Mittlerweile haben die Beamten nach eigenen Angaben rund 50 S21-Gegner vom Gelände getragen. Dort will die Bahn in den kommenden Tagen mehr als 170 Bäume fällen oder verpflanzen lassen, damit der Trog für den heftig umstrittenen Tiefbahnhof ausgehoben werden kann. Die Baumarbeiten im Schlossgarten kosten die Bahn eigenen Angaben zufolge zwei Millionen Euro.

Bei einer Volksabstimmung über das "S21-Kündigungsgesetz" Ende November, das den Ausstieg des Landes aus der Mitfinanzierung des Projekts vorsah, hatten sich fast 60 Prozent der Wähler für "Stuttgart 21" ausgesprochen. Gut 40 Prozent votierten für den Ausstieg aus dem Milliardenprojekt.

Luftbild des Stuttgarter Bahnhofsviertels (Foto: dpa) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Luftbild des Stuttgarter Bahnhofsviertels. "S21" wird das Aussehen der Stadt komplett verändern. ]
Stand: 15.02.2012 15:21 Uhr
 

© tagesschau.de

tagesschau.de ist für den Inhalt externer Links nicht verantwortlich.

Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW