Zur Haupt-Navigation der ARD.
Zum Inhalt.
Sturmtief "Ulli" war nur der Vorgeschmack: Nun fegt "Andrea" über Deutschland. In vielen Regionen war der Sturm aber nicht so schlimm wie erwartet. In Teilen Deutschlands kam es jedoch zu Unfällen und schweren Schäden.
Das Unwetter beschäftigte in ganz Bayern Polizei und Feuerwehr. In Schwaben und Niederbayern kam es zu Unfällen, weil umgestürzte Bäume die Straßen blockierten. Im Fichtelgebirge starb eine Frau bei einem Verkehrsunfall, der durch den Sturm verursacht wurde. Ein entgegenkommendes Auto war von einer Windböe erfasst worden und auf die Gegenfahrbahn in den Pkw der Frau geschleudert, meldet br.de.
Schäden werden auch aus Hessen gemeldet. Hier riss "Andrea" Bäume aus, warf einen Container von einem Schiff auf dem Rhein und wehte einen Lastwagen um. Verletzte gab es aber nicht. In Frankfurt wurden rund 20 geplante Beerdigungen abgesagt. Die Gefahr, dass Trauernde von Bäumen oder Ästen verletzt werden, sei zu groß, berichtet hr-online.
Im Norden mussten Polizei und Feuerwehren mussten immer wieder zu wetterbedingten Einsätzen ausrücken. Das Sturmtief brachte Orkanböen, Regen, Graupel, Schnee und Sturmflut mit sich. Für die deutsche Nordseeküste, Emden, Bremen und Hamburg gab das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie in Hamburg eine Sturmflutwarnung heraus. Einen Bericht dazu finden Sie bei ndr.de.
In Berlin und Brandenburg richtete "Andrea" keine größeren Schäden angerichtet. Die befürchteten Großeinsätze blieben aus. Meist handelte es sich um umgestürzte Bäume. Der rbb.de berichtet ausführlich.
Auch in Baden-Württemberg und Rheinland-Pflaz war "Andrea" milder als erwartet. Einige Bäume stürzten auf Straßen und Autos, verletzt wurde niemand. An Rhein, Mosel, Saar und Sauer steigen die Pegelstände. Weitere Informationen finden Sie bei swr.de.
In Nordrhein-Westfalen verursachte der Sturm auch weit weniger Störungen als erwartet. Bei Reken im Münsterland prallte ein Regionalzug gegen einen vom Sturm entwurzelten Baum und entgleiste. Vier Fahrgäste und der Triebwagenführer kamen mit dem Schrecken davon, berichtet wdr.de.
Auch aus Thüringen meldeten die Einsatzkräfte lediglich umgeknickte Bäume. Hier war das Sturmtief ruhiger ausgefallen, als erwartet. In Sachsen und Sachsen-Anhalt kam es durch das Unwetter zu Stromausfällen, wie mdr.de berichtet.
Entspannung ist nach dem Sturm jedoch nur kurz in Sicht: Denn nach "Ulli" und "Andrea" steht in der kommenden Woche das nächste Sturmtief in den Startlöchern.
Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW