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Gutachten zur privaten Altersvorsorge

Studie: Schlechte Beratung kostet Versicherte Milliarden

Wegen schlechter Beratung bei der privaten Altersvorsorge gehen den Kunden von Versicherungen in Deutschland laut einer Studie jedes Jahr bis zu 17 Milliarden Euro verloren. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten des Bamberger Finanzwissenschaftlers Andreas Oehler, das von der Grünen-Bundestagsfraktion in Auftrag gegeben wurde. Es soll heute vorgestellt werden, mehreren Medien liegt es aber schon vor.

Studie beruft sich auf Warentest-Zahlen

Broschüren einer Versicherung zur Altersvorsorge
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Broschüren einer Versicherung zur Altersvorsorge (Archivbild). Die Studie der Uni Bamberg übt deutliche Kritik an der Beratung.

Der Studie zufolge entstehen den Verbrauchern allein bei Kapitallebens- und privaten Rentenversicherungen Kosten in Höhe von 16 Milliarden pro Jahr, weil sie ihre Verträge vorzeitig kündigten. Oehler führt den allergrößten Teil der Stornierungen auf eine irreführende oder unvollständige Verbraucherberatung bei Vertragsabschluss zurück. Auch bei Riester-Verträgen seien gravierende Mängel keine Seltenheit. Oehler beruft sich in seiner Studie unter anderem auf Zahlen der Stiftung Warentest.

Als Konsequenz fordert die Grünen-Abgeordnete Nicole Maisch einen Finanzmarktwächter. Dieser solle systematisch im Verbraucherinteresse die Märkte beobachten, die Beratung von Verbrauchern auswerten und zudem das Recht haben, die Finanzdiensleistungsaufsicht anzurufen, sagte Maisch im Hessischen Rundfunk. Dieser Finanzmarktwächter könnte bei den Verbraucherzentralen angesiedelt werden.

Robin Lautenbach (ARD Berlin) zur Studie
tagesschau 12:00 Uhr, 27.12.2012

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Stand: 27.12.2012 10:17 Uhr

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