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[Bildunterschrift: Streetview zeigt auch den Times Square in New York ]
Google hat sich bei seinem Straßenfoto-Dienst Street View dem Druck deutscher Datenschützer gebeugt. Das Unternehmen werde auf Verlangen Gesichter, Autos und Häuser von Abgebildeten in den sogenannten Rohdaten löschen, sagte der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar.
Street View bietet 360-Grad-Bilder von Straßenzügen größerer Städte, für Deutschland ist der Dienst in Vorbereitung. Datenschützer kritisieren, dass die Fotos nicht nur die Gebäude, sondern auch auch die Menschen und Autos zeigen, die sich zum Zeitpunkt der Aufnahmen auf den Straßen befanden.
[Bildunterschrift: Durch Berlin, Frankfurt am Main und München rollten Autos wie dieses im Schritttempo. ]
In Deutschland können Betroffene nun beantragen, dass Fotoausschnitte in den Rohdaten endgültig gelöscht werden - also in den Bildern, die Google für die Veröffentlichung im Internet aufbereitet hat. In den aufbereiteten Bildern, die beim Start von Street View für Deutschland dann im Internet veröffentlicht werden, werden Gesichter und Kfz-Kennzeichen grundsätzlich verpixelt sein, Häuser hingegen nicht. Für Widersprüche von Betroffenen muss Google zudem einen Link im Internet veröffentlichen.
Caspar zeigte sich mit der Einigung zufrieden, auch wenn sie "ein Kompromiss" sei. Die Umsetzung der Einigung will er nun genau überwachen. Google hat seinen Angaben zufolge eine umfassende Dokumentation des Widerspruchverfahrens zugesagt.
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Ein Startdatum für Street View in Deutschland gibt es nach den Worten eines Google-Sprechers noch nicht, das Unternehmen hofft demnach aber, den Dienst noch in diesem Jahr anbieten zu können.
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