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Haushalt Steuer

Weniger Geld für Bund und Länder

Steuereinnahmen erstmals seit Langem im Minus

Die Steuereinnahmen von Bund und Ländern sind im Mai zum ersten Mal seit zwei Jahren gesunken. Sie nahmen im Vergleich zum Mai 2011 um 4,3 Prozent ab. Das geht aus dem heute veröffentlichten Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervor. Sinkende Steuereinnahmen hatte es zuletzt im ersten Quartal 2010 gegeben.

Das Ministerium erklärte den Rückgang vor allem mit einer Umstellung bei den Steuern auf Dividendenausschüttungen: Eine Änderung bei der Vereinnahmung führe zu zeitlichen Verschiebungen. Es sei daher zu erwarten, dass ein "gewichtiger Teil der im Vorjahresvergleich fehlenden Einnahmen in den kommenden Monaten noch zufließt", schreibt das Ministerium.

Steuerminus im Mai - wegen Sondereffekten
Claus Heinrich, ARD Berlin
21.06.2012 12:47 Uhr

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"Wachstum noch intakt"

Noch sei die Wachstumsdynamik der Steuereinnahmen weiter "deutlich" positiv. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres hätten die Einnahmen um 3,6 Prozent höher gelegen als im Vorjahreszeitraum. Das Ministerium räumt allerdings ein, dass der Wert "erheblich unter dem starken Wert des Vorjahres" liege. Vor einem Jahr hatte dieser Wert 9,2 Prozent betragen.

Stand: 21.06.2012 11:19 Uhr

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