Der Schatten von Sigmar Gabriel vor roter Wand | Bildquelle: dpa

K-Frage bis Ende Januar offen SPD will sich nicht drängen lassen

Stand: 21.11.2016 15:06 Uhr

Kanzlerin Merkel ist seit gestern wieder Kandidatin - aber die SPD will sich davon nicht aus der Ruhe bringen lassen. Ihr Termin für die Auflösung ihres K-Rätsels bleibt: Ende Januar. Ob das so bleibt? In der Vergangenheit allerdings musste die Partei auch umschwenken.

Die SPD hält am Vorhaben fest, ihren Kanzlerkandidaten erst zu Beginn des neuen Jahres zu benennen. Die "K-Frage" solle abschließend auf einer Klausur des Parteivorstandes Ende Januar geklärt werden, bestätigte SPD-Generalsekretärin Katarina Barley. "Anders als die CDU werden wir Person und Programm und Inhalte miteinander verbinden. Denn wir wollen klarmachen, was wir für Deutschlands Zukunft wollen", so Barley in Berlin.

SPD lässt sich Zeit mit Entscheidung der K-Frage
tagesschau 17:00 Uhr, 21.11.2016, Sabine Rau, ARD Berlin

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Im Gespräch für die Spitzenkandidatur bei der Bundestagswahl 2017 sind Parteichef Sigmar Gabriel und der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz.

Schon vor der Sitzung hatten mehrere Spitzenpolitiker betont, dass sich die Sozialdemokraten auch durch die erneute Kandidatur von CDU-Chefin und Kanzlerin Angela Merkel nicht unter Druck sähen. Trotzdem wurden in der Partei die Erwartung geäußert, dass der Kandidat noch in diesem Jahr benannt werde. Auch vor den Bundestagswahlen 2009 und 2013 hatte sich eine Dynamik entwickelt, die dazu führte, dass die SPD ihren Kanzlerkandidaten früher als geplant ausrief.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 21. November 2016 um 17:00 Uhr.

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