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[Bildunterschrift: Kanzlerin Merkel im Gespräch mit Joachim Wagner und Ulrich Deppendorf. ]
Im Sommerinterview mit dem Bericht aus Berlin hat Bundeskanzlerin Angela Merkel keine Aussage dazu gemacht, ob es für die Freilassung der von der PKK in der Türkei entführten deutschen Bergsteiger politische Zugeständnisse oder ein Lösegeld gegeben habe. Die deutsche Regierung tue alles, um entführte Bundesbürger freizubekommen, "und mehr gibt es dazu nicht zu sagen", sagte die Kanzlerin. Sie hoffe, die drei Freigelassenen bald in Deutschland zu sehen.
Die Bundeskanzlerin verteidigte gegenüber dem ARD-Hauptstadtstudio ihre ablehnende Haltung gegen eine Rede des US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama am Brandenburger Tor in Berlin. Falls Obama zum Präsidenten gewählt worden sei, sei er dort aber herzlich willkommen, sagte Merkel. Ansonsten freue sie sich auf die Begegnung mit Obama, der seine Rede in Berlin nun in dieser Woche an der Siegessäule hält.
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Merkel lehnte im Interview die Einführung eines Mindestlohns für die Zeitarbeitsbranche ab. Damit stellte sie sich gegen Pläne ihres Arbeitsmininisters Olaf Scholz (SPD). Generell habe die Große Koalition aber gemeinsam vieles erreicht und noch einiges vor. Dennoch sei das Ziel für die nächste Bundestagswahl nicht die Fortführung der Koalition, sondern ein Bündnis der Union mit der FDP. Dies sei ein "sehr realistisches Ziel", so Merkel.
Erneut verteidigte die Bundeskanzlerin ihr Nein zur Änderung der Pendlerpauschale, wie die CSU es verlangt: "Es gibt für die Union niemals die Position 'entweder oder', entweder Haushaltskonsolidierung oder Steuerentlastung."
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