Kofi Annan | Bildquelle: dpa

Münchner Sicherheitskonferenz Annan warnt vor Terror in Afrika

Stand: 14.02.2016 11:25 Uhr

Die Konflikte in Afrika und der Golfregion sowie die Flüchtlingskrise stehen zum Abschluss der Münchner Sicherheitskonferenz im
Mittelpunkt. Zu den Rednern zählen der irakische Präsident Barsani und der ehemalige UN-Generalsekretär Annan.

Von Christoph Prössl, ARD-Hauptstadtstudio, z.zt. München

Heute stehen die Länder Afrikas im Mittelpunkt der Konferenz. Der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan, sagte zum Auftakt, die Länder des Kontinents entwickelten sich in die richtige Richtung. Die extreme Armut sei um 40 Prozent zurückgegangen, die Volkswirtschaften vieler Staaten wüchsen.

Annan warnte vor der Bedrohung durch islamistische Terrororganisationen wie Boko Haram oder al-Shabaab. Die Staatengemeinschaft dürfe nicht ignorieren, dass die Fahne des Dschihad in vielen Regionen wehe, 10.000 Menschen seien bereits gestorben. Der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen mahnte, dass eine Entwicklungspolitik, die die gesamte Bevölkerung erreiche und die Durchsetzung von Menschenrechten die beste Prävention gegen Terriorsimus sind.

Auf der Sicherheitskonferenz standen bislang die Themen Ukraine, Syrien und das Verhältnis des Westens zu Russland im Mittelpunkt. Bundesaußenminister Steinmeier appellierte an die Konfliktparteien in Syrien, die Kämpfe zurückzufahren. In einem ARD-Interview zeigte er sich zuversichtlich, dass Hilfslieferungen durchkommen könnten.

Dritter Tag der Sicherheitskonferenz: Afrika und Syrien im Mittelpunkt der Gespräche
Christoph Prössl, BR
14.02.2016 10:30 Uhr

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