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Anfangsverdacht des sexuellen Missbrauchs Flüchtlinge erheben Vorwürfe gegen Wachleute

Stand: 17.02.2016 22:00 Uhr

In einer Kölner Flüchtlingsunterkunft ist es nach Angaben von Bewohnerinnen zu sexuellen Übergriffen durch Wachleute gekommen. Die Polizei teilte mit, es bestehe ein Anfangsverdacht. Sie ermittelt aufgrund der Aussage einer Frau.

Flüchtlinge aus einer Kölner Unterkunft haben Vorwürfe gegen den dortigen privaten Sicherheitsdienst erhoben. Die Polizei teilte mit, sie überprüfe die Aussagen einer Frau, "die Angaben zu einer sexuellen Belästigung macht".

Nach Angaben des "Kölner Stadt-Anzeigers" werfen Frauen aus der Unterkunft den Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes vor, sie beim Duschen und Stillen gefilmt und fotografiert zu haben. Zudem hätten die Wachmänner versucht, die Frauen zum Geschlechtsverkehr zu überreden, berichtete die Zeitung. Demnach wollen die Frauen erst in die Notunterkunft zurückkehren, wenn der Sicherheitsdienst ausgetauscht ist.

Projektmanager spricht von "völlig haltlosen Vorwürfen"

Am Nachmittag hätten während einer Demonstration von etwa 50 Menschen zwei Unbekannte Flugblätter verteilt, auf denen im Namen der Bewohnerinnen der Unterkunft schwere Vorwürfe gegen den Sicherheitsdienst erhoben werden, teilte die Polizei mit. Die Polizei habe umgehend Ermittlungen aufgenommen. Der Projektmanager der Sicherheitsfirma sagte laut "Stadt-Anzeiger": "Ich bin entsetzt über die Vorwürfe. Ich bin mir sicher, dass sie völlig haltlos sind."

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 18. Februar 2016 um 09:15 Uhr.

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