Zur Haupt-Navigation der ARD.
Zum Inhalt.
[Bildunterschrift: Künftig auf allen Kanälen: ZDF-Moderator Steffen Seibert ]
Bundeskanzlerin Angela Merkel ist auf der Suche nach einem neuen Regierungssprecher fündig geworden. Der ZDF-Moderator Steffen Seibert ersetzt den bisherigen Sprecher Ulrich Wilhelm, der neuer Intendant des Bayerischen Rundfunks wird.
Seibert war von 1992 bis 1995 ZDF-Korrespondent in Washington. Seit 2003 war er Redakteur und Moderator der "heute"-Nachrichten, seit 2007 auch Moderator des ZDF-"heute-journals".
Der 50-Jährige sagte laut einer Mitteilung der Bundesregierung über sein künftiges Amt, "für einen leidenschaftlichen Journalisten ist das eine ganz unerwartete, faszinierende neue Aufgabe". Zugleich lobte er die Bundesregierung. Er sei überzeugt, dass sie "unter Führung von Bundeskanzlerin Angela Merkel die richtigen Schwerpunkte setzt, um unserem Land in diesen schwierigen Jahren eine gute Zukunft zu sichern".
Der Sender sprach von einer "persönlichen Entscheidung" Seiberts und bedauerte, dass dieser "seine Perspektive nicht im Journalismus gesehen hat". Chefredakteur Peter Frey sagte, Seibert nehme die bundesweite Bekanntheit, die er auf dem Bildschirm als Moderator von "heute" und "heute-journal" erworben habe, "und die damit verbundene Kompetenz und Glaubwürdigkeit" mit in seine neue Aufgabe.
Einen Nachfolger werde es für ihn nicht geben. Die ZDF-Moderatorinnen
Petra Gerster und Barbara Hahlweg übernehmen demnach die Einsätze von Seibert in der "heute"-Sendung um 19.00 Uhr. Das "heute-journal" werde entsprechend weiter von den Hauptmoderatoren Marietta Slomka und Claus Kleber präsentiert.
Der bisherige Regierungssprecher Wilhelm war Anfang Mai nach viereinhalb Jahren als Chef des Bundespresseamts zum neuen Intendanten des Bayerischen Rundfunks gewählt worden und soll sein neues Amt im Februar 2011 antreten.
Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW