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Die Zahl der nachweislich mit der Schweinegrippe infizierten Menschen in Deutschland ist laut Robert-Koch-Institut (RKI) auf mehr als 40.200 gestiegen. In seinem aktuellen Wochenbericht, in den die Daten aus der letzten Oktoberwoche einfließen, listet das RKI 7822 Neuerkrankungen auf. Im Vergleich zur Vorwoche hat sich die Zahl der neu gemeldeten Fälle damit verdoppelt. Mehr als die Hälfte der neuen Fälle wurden in Bayern registriert.
Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler beriet unterdessen bei einer Telefonkonferenz mit seinen Länder-Kollegen das weitere Vorgehen gegen die neue Grippe. Das Gespräch habe der Vorbereitung der Gesundheitsministerkonferenz am Mittwoch gedient, sagte eine Sprecherin. Rösler zufolge sollen bei dem "Schweinegrippe-Gipfel" Schwachstellen bei der Impfung besprochen werden. An dem Spitzengespräch sollen auch Experten für die Seuchenbekämpfung teilnehmen.
Die Zunahme der Fälle hat für einen Ansturm auf Praxen und Gesundheitsämter gesorgt. In den Ländern hakt es zum Teil aber beim Nachschub an Impfstoff. Es fehlt zudem vielfach an Impfärzten. Insgesamt haben die Länder 50 Millionen Impfdosen geordert, die nach und nach ausgeliefert werden.
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