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[Bildunterschrift: Im Sicherheitslabor: Eine Pharma-Mitarbeiterin demonstriert die Produktion einers Impfstoffes gegen die Schweinegrippe. ]
Die Schweinegrippe breitet sich in Deutschland weiter aus. Wie das Robert-Koch-Institut mitteilte, waren zum Stichtag am vergangenen Freitag 1469 Fälle von Schweinegrippe registriert. Das ist eine Zunahme um 635 Fälle seit dem 15. Juli.
Das Institut begründet den sprunghaften Anstieg der Erkrankungen mit Urlaubern, die das Virus als unliebsames Reisemitbringsel einschleppen. Eine weitere Ursache könne auch die technische Umstellung des Meldesystems sein. Das RKI nimmt ab sofort auch Fälle ohne Labordiagnose in die Statistik auf, wenn die Menschen Kontakt zu Erkrankten hatten.
Insbesondere Spanien-Reisende bringen das H1N1-Virus aus dem Urlaub mit. So hat die Universitätsklinik Düsseldorf am Wochenende in 23 Tests Schweinegrippe nachgewiesen, bis auf einen Fall seien alle Erkrankten aus dem Spanien-Urlaub gekommen. "Sonnenbrand und Alkohol schwächen die Immunabwehr", warnten Mediziner der Klinik.
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