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[Bildunterschrift: Jeder Siebte auf dem Schlachthof arbeitet schwarz. ]
Bei einer bundesweiten Razzia gegen Schwarzarbeit auf Schlachthöfen haben Zollfahnder bei gut 15 Prozent der überprüften Unternehmen Hinweise auf Gesetzesverstöße gefunden. Insgesamt waren an zwei Kontrolltagen Mitte Dezember 523 Schlacht- und Zerlegebetriebe für Rinder, Schweine, Geflügel und Wild unter die Lupe genommen worden. Dabei überprüften mehr als 2000 Ermittler 9530 Beschäftigte, wie die Bundesfinanzdirektion West in Köln mitteilte.
In 323 Fällen gab es den Verdacht auf Verstöße gegen die Steuer- oder Sozialgesetze. 36 Bußgeld- und 28 Strafverfahren wurden eingeleitet. Fünf Menschen wurden festgenommen. Die Schwarzarbeiter kämen in vielen Fällen aus Ost- und Südosteuropa.
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