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[Bildunterschrift: Schornsteinfeger sollen künftig die Abgaswerte von Holzöfen messen. (Archivbild) ]
Millionen Hausbesitzer müssen möglicherweise ihre Holzöfen nachrüsten oder erneuern. Die Zeitung "Lübecker Nachrichten" berichtet, das Bundesumweltministerium plane eine Rußfilterpflicht für Kaminöfen, Kachelöfen und Holz-Heizkessel. Auf diese Weise solle der Feinstaubausstoß reduziert werden, sagte ein Sprecher des Ministeriums dem Blatt. Eine entsprechende Novelle der Bundesimmissionsschutzverordnung solle noch in diesem Jahr im Bundeskabinett beraten werden. Die Kosten einer Ofenumrüstung sollen bei etwa 1200 Euro liegen.
Das Ministerium begründet die geplante Filterpflicht der Zeitung zufolge mit der Gesundheitsgefahr, die vom Feinstaub ausgeht. Holzöfen pusteten mehr Feinstaub in die Luft als alle Dieselfahrzeuge in Deutschland zusammen. Die Novelle sieht vor, dass die Schornsteinfeger künftig die Abluft von Holzöfen messen müssen. Erfüllen diese nicht die Grenzwerte, müssen die Feuerstätten mit Filtern nachgerüstet oder stillgelegt werden. Dafür sollen Übergangsfristen bis 2014 vorgesehen werden.
Grundsätzlich sind die Pläne für eine Novelle der Immissionsschutzverordnung bereits seit Längerem bekannt. Auf der Website des Bumdesumweltmisteriums ist aber von einer generellen Rußfilterpflicht nicht die Rede, auch sind dort deutlich längere Übergangszeiten für die "Einzelraumfeuerungsanlagen" vorgesehen (zum Teil bis Ende 2024).
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