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[Bildunterschrift: Der Rhein ist laut BUND zu warm. ]
Das Wasser des Rheins ist einer Studie zufolge zu warm. An einigen Stellen wurden laut der Umweltschutzorganisation BUND Spitzentemperaturen von bis zu 28 Grad Celsius gemessen. Im Durchschnitt liege die Temperatur des Flusses um drei Grad über dem natürlichen Niveau. Zwei Grad resultierten aus den Abwärmeeinleitungen von Industrie und Kraftwerken entlang des Rheins und seiner Nebenflüsse, hieß es weiter. Ein Grad sei auf den Klimawandel zurückzuführen. Der wärmste Abschnitt des Rheins insgesamt liegt demnach zwischen Mainz und Worms.
Der BUND fordert eine Reduktion der Wärmeeinleitungen und einen Wärmelastplan für den Rhein. Bereits seit 38 Jahren gebe es keine Aktualisierung mehr eines amtlichen Wärmelastplanes für den Rhein, bemängelt die Organisation.
Laut BUND haben die hohen Temperaturen Folgen für die Pflanzen- und Tierwelt. Lachse und Meerforelle stellten beispielsweise bei Temperaturen von mehr als 23 bis 25 Grad Celsius ihr Wanderverhalten ein. Dadurch sei auch die Wiederansiedelung von Lachsen gefährdet. "Die Tage, an denen die Wassertemperatur 23 und 25 Grad Celsius übersteigt, nehmen in den letzten Jahren deutlich zu", heißt es in der Studie in Bezug auf eine niederländische Untersuchung.
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