Ein junger Mann und Rentner in der Frühlingssonne

Gute Wirtschaftslage Rente steigt, Beitrag sinkt

Stand: 14.11.2017 12:56 Uhr

Gute Nachrichten für die Rentner in Deutschland: Ihre Bezüge dürften im Sommer um drei Prozent steigen, erklärte die Rentenversicherung. Zugleich soll der Beitragssatz für die arbeitende Bevölkerung um 0,1 Prozentpunkte sinken.

Die rund 21 Millionen Rentner können im Sommer mit einer Erhöhung ihrer Bezüge um rund drei Prozent rechnen. Voraussetzung sei, dass sich Löhne und Gehälter wie derzeit prognostiziert entwickeln, sagte der Vorstandsvorsitzende der Rentenversicherung, Alexander Gunkel. In Westdeutschland wird ein Rentenplus von 3,09 Prozent, in Ostdeutschland sogar von 3,23 Prozent erwartet.

Steigerung bei der Rente um voraussichtlich gut drei Prozent
tagesschau 20:00 Uhr, 14.11.2017, Achim Winkelmann, BR

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Beitrag für Arbeitnehmer sinkt

Ein älterer Mann mit grauen Haaren streicht eine Wand | Bildquelle: picture alliance / Jan Woitas/dp
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Immer mehr ältere Menschen in Deutschland haben einen Job.

Zugleich soll laut Gunkel der Beitragssatz für die gesetzliche Rente Anfang kommenden Jahres voraussichtlich leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 18,6 Prozent sinken. Die Bundesregierung dürfte den Schritt per Verordnung vollziehen.

Grund für die positiven Rentenfinanzen sind die gute Konjunktur und Beschäftigungslage. Bis zum Jahr 2022 könnte der Rentenbeitrag dann voraussichtlich stabil bleiben. 2023 dürfte er laut Prognosen wieder auf 18,7 Prozent steigen. 2024 wird eine Steigerung auf 19,8 Prozent vorausgesagt. Dann dürfte der Beitragssatz mit dem Eintritt weiterer geburtenstarker Jahrgänge in die Rente schrittweise weiter steigen, bis er im Jahr 2030 bei 21,6 Prozent liegen dürfte.

Immer mehr Ältere arbeiten

Zudem haben immer mehr ältere Menschen in Deutschland einen Job. Der Anteil der Beschäftigten in der Altersgruppe der 60- bis 64-Jährigen ist einem Zeitungsbericht zufolge im vergangenen Jahr auf 56 Prozent gestiegen. Das geht aus dem Entwurf zum Rentenversicherungsbericht 2017 hervor, aus dem das "RedaktionsNetzwerk Deutschland" zitierte. Im Jahr 2000 hatte der Anteil noch bei 20 Prozent gelegen. 2016 gingen Arbeitnehmer den Angaben zufolge im Schnitt mit 64,1 Jahren in Rente. Im Jahr 2000 hatte das tatsächliche Renteneintrittsalter noch 62,3 Jahre betragen.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 14. November 2017 um 12:00 Uhr.

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