Brennender Regionalzug | Bildquelle: dpa

Technischer Defekt vermutet Regionalzug in Berlin-Hellersdorf ausgebrannt

Stand: 06.01.2016 23:38 Uhr

Ein Regionalzug ist in Berlin-Hellersdorf in Flammen aufgegangen. Rund 180 Fahrgäste konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Als Ursache wird ein technischer Defekt vermutet. Das Feuer ging von einem Schaltkasten aus.

Ein Regionalzug ist in Berlin in Flammen aufgegangen. Der Brand im Stadtteil Hellersdorf habe sich von einem Waggon aus auf den gesamten Zug der Niederbarnimer Eisenbahn ausgebreitet, sagte ein Feuerwehrsprecher. Nach Angaben eines Sprechers der Bundespolizei wird ein technischer Defekt vermutet. So hätten Passagiere beobachtet, dass das Feuer von einem Schaltkasten ausging.

180 Fahrgäste in Sicherheit - keiner verletzt

Schätzungsweise 180 Fahrgäste konnten - unterstützt vom Zugpersonal - die Waggons zwischen den Bahnhöfen Wuhletal und Biesdorf unbeschadet verlassen, wie der Polizeisprecher berichtete. Es sei niemand verletzt worden. Der S-Bahnverkehr der Linie 5 wurde laut einer Bahn-Sprecherin wegen der Löscharbeiten zwischen den Stationen Lichtenberg und Wuhletal unterbrochen.

Nach gut drei Stunden, um etwa 23.00 Uhr, waren die Löscharbeiten weitgehend abgeschlossen, so dass die Bundespolizei mit ihren Untersuchungen zur Brandursache beginnen konnte. Es seien etwa 80 Einsatzkräfte vor Ort und 29 Einsatzfahrzeuge alarmiert worden, hieß es von Seiten des Lagedienstes der Feuerwehr. Die Leitstelle der Bahn habe die Feuerwehr über den Brand informiert.

Der Zug der Niederbarnimer Eisenbahn AG, eines nichtbundeseigenen, privaten Beteibers, sei auf der Strecke von Lichtenberg über Strausberg nach Küstrin (Kostrzyn) an der deutsch-polnischen Grenze unterwegs gewesen. Er brannte völlig aus, die Feuerwehr sprach von einem Totalschaden.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 07. Januar 2016 um 09:00 Uhr.

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