Eine Frau mit Schirm läuft an einem Schild mit der Aufschrift "Der Sommer ist da" vorbei. | Bildquelle: dpa

Sommer in Deutschland 60, 90 oder auch 115 Liter Regen

Stand: 25.07.2017 18:14 Uhr

Der Gewinner heißt: Alfeld. Doch bei diesem "Wettbewerb" möchte eigentlich niemand Erster sein. Denn die Stadt in Niedersachsen führt gerade die Hitliste der regenreichsten Orte Deutschlands an. Reichlich Regen gab es aber auch anderswo - mit entsprechenden Folgen.

"Beeindruckende Regenmengen" - so nennen die Experten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) das, was seit Wochenbeginn vom Himmel gefallen ist. Besonders im Süden Niedersachsens, im Umfeld des Harzes und in Nordthüringen wurden ungewöhnlich hohe Niederschlagswerte gemessen. Innerhalb von 24 Stunden fielen dort 60 bis 90 Liter Regen pro Quadratmeter - in manchen Orten auch über 100.

Regenmengen innerhalb von 24 Stunden
OrtRegen binnen 24 hNormal im ganzen Monat
Alfeld (Niedersachsen)115 Literca. 65 Liter
Artern (Thüringen)111 Literca. 50 Liter
Braunlage (Niedersachsen)93 Literca. 125 Liter

Am meisten Regen in Niedersachsen

Spitzenreiter war dabei das niedersächsische Alfeld. In der Stadt im Landkreis Hildesheim fielen bis Dienstagnachmittag 115 Liter Regen pro Quadratmeter. Das ist fast das Doppelte dessen, was normalerweise im gesamten Monat Juli fällt. Vor allem in Südniedersachsen sind viele Straßen gesperrt, weil sie unter Wasser stehen.

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Verregneter Sommer

Verregneter Sommer: Mohnblume vor Regenwolken in Melle / Niedersachsen

Eine Mohnblume vor einer Gewitterfront in Niedersachsen. Erneut gehen weite Teile Deutschland im Dauerregen unter. | Bildquelle: dpa

Höchste Hochwasser-Warnstufe in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt ist vor allem das Harz-Umfeld betroffen. Mehrere Bäche und kleinere Flüsse führen dort Hochwasser - an einigen gilt die höchste Warnstufe. Für Elbe und Saale besteht derzeit hingegen keine Hochwassergefahr. Behinderungen gab es dort auch auf vielen Autobahnen.

Dauerregen in Deutschland und Hitze in Südeuropa
nachtmagazin 00:35 Uhr, 26.07.2017, Sebastian Deliga, NDR

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U-Bahn-Linien in Berlin nach Regen unterbrochen

Auch Berlin ist in diesem Sommer ein Regenloch. "Wir haben jetzt schon 304 Prozent des Mittelwerts für einen Juli gemessen", sagte Heiko Wiese, Meteorologe an der Freien Universität.

Auch in der Hauptstadt hat das Wetter den Verkehr massiv behindert - und das nicht nur auf den Straßen: Zwei U-Bahn-Linien mussten für mehrere Stunden unterbrochen werden, weil das Wasser in der Nähe der Stromschienen stand. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) befürchteten, es könne Kurzschlüsse geben. Das war bei der Straßenbahn, die eine Oberleitung hat, nicht zu befürchten. Doch auch dort waren Schienen unter Wasser, was die BVG aber mit Humor nahmen.

Weil wir dich lieben @BVG_Kampagne
Morgens ziehen wir gerne ja mal ein paar Bahnen.

(��: Jero Wernicke) https://t.co/tYrYcVZHMT

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 25. Juli 2017 um 17:00 Uhr.

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