Reformationsjubiläum: Porträt Martin Luthers auf Buttons | Bildquelle: dpa

500 Jahre Thesenanschlag Das Reformationsjahr endet, wo alles begann

Stand: 31.10.2017 03:26 Uhr

Genau 500 Jahre ist es her, dass Martin Luther seine 95 Thesen anschlug und damit die Reformation auslöste. Welche Motive hatte er? Und wie entwickelte sich der Protestantismus seitdem? Aktuelle Berichte und umfangreiche Hintergründe zum Reformationstag.

Das Reformationsjubiläum endet genau dort, wo auf den Tag genau vor 500 Jahren alles begann: In der Schlosskirche in Wittenberg wird heute mit einem zentralen Festgottesdienst an den Thesenanschlag des Theologen Martin Luther (1483-1546) am 31. Oktober 1517 erinnert - die Feierlichkeiten zum Reformationsjahr finden damit ihren Höhepunkt.

Auftakt für Reformationsfeiern in Wittenberg
tagesschau 11:50 Uhr, 31.10.2017, Susann Reichenbach, MDR

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Dazu werden nach Angaben der Organisatoren Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff sowie zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland erwartet. Auch der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, und die EKD-Reformationsbotschafterin Margot Käßmann wirken an der Feier mit. Das Erste überträgt den Gottesdienst ab 15.00 Uhr live.

Auch fünf Jahrhunderte nach dem Thesenanschlag diskutieren Christen weiterhin über Luther Ansinnen und seine Wirkung auf die Nachwelt. Oft wird allerdings vergessen, dass er nicht allein agierte, sondern Vorläufer, Weggefährten und Mitstreiter hatte. Welche Ziele, Erwartungen und Wünsche hatten die Reformatoren - und worin unterschieden sich ihre Mittel, sie zu erreichen? Auch der Dreißigjährige Krieg brach unter anderem wegen des religiösen Streits zwischen Katholiken und Protestanten aus.

Mehr als 250 Millionen Euro haben Bund, Länder, Kommunen und Kirchen in das Reformationsjubiläum investiert. Damit wurden zahlreiche Erinnerungsorte wie die Wittenberger Schlosskirche oder Luthers Sterbehaus in Eisleben restauriert und um moderne Erweiterungsbauten ergänzt. Große Beträge flossen auch in Ausstellungen und mehrere hundert Kulturprojekte rund um die Reformation und ihre Folgen.

#kurzerklärt: Der Reformationstag
tagesschau 09:45 Uhr, 31.10.2017, Bernd Wode, ARD-aktuell

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Allerdings blieben bei den kirchlichen Großveranstaltungen die Besucherzahlen hinter den Erwartungen zurück. Auch beklagen Theologen, die Feierlichkeiten würden das große Problem - den Mitgliederschwund der Kirchen - nicht ausreichend thematisieren. Dafür verbesserten sich nach Aussagen mehrere Beteiligter die Beziehungen zwischen evangelischer und katholischer Kirche durch die Feiern im Reformationsjahr.

Über dieses Thema berichtete MDR aktuell Radio am 31. Oktober 2017 um 06:08 Uhr.

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