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Rechtsextremismus in Deutschland
Die rechtsextreme Bewegung in Deutschland ist vielschichtig geworden. Die Aktivisten setzen bei der Rekrutierung auf Musik, lebensnahe Themen und abwechslungsreiche Freizeitgestaltung. Die NPD fungiert als parlamentarischer Arm, "Freie Kameradschaften" und andere Neonazis sind für die Straßen zuständig. Die Neue Rechte liefert die passende Ideologie.
Umgang mit Neonazis in Ostvorpommern
Während die Politik weiter über Maßnahmen gegen die NPD berät, baut die Partei ihre Strukturen zielgerichtet aus. In Ostvorpommern beispielsweise verfüge sie über Ressourcen, von denen andere nur träumen können, sagt Rechtsextremismus-Experte Günther Hoffmann im Gespräch mit tagesschau.de. [mehr]
Partei-Vize Rieger gestorben
Er war einer der führenden Neonazis Deutschlands und wichtiger Geldgeber der NPD: Der Hamburger Rechtsanwalt Rieger ist tot. Der NPD-Vize erlag den Folgen eines Schlaganfalls. In der Partei dürfte sich nun das Machtgefüge verschieben, und die finanziellen Folgen könnten erheblich sein. [mehr]
Rechtsextremismus
Der "Deutschlandpakt" von NPD und DVU ist endgültig gebrochen. Die NPD beschloss nach Informationen von tagesschau.de, bei der Landtagswahl in Brandenburg anzutreten. In diesem Bundesland sitzt die DVU im Landtag und sollte der Absprache zufolge auch erneut antreten. [mehr]
Deutsche Rechte feiern Ahmadinedschad
Während die iranische Führung wegen des brutalen Vorgehens gegen Oppositionelle international in der Kritik steht, klatschen deutsche Rechte Beifall für das Mullah-Regime und Präsident Ahmadinedschad. Denn der gilt hier als Held - besonders wegen seiner Feindschaft zu Israel. [mehr]
Die NPD und die Kommunalwahlen
Die NPD hat bei den Kommunalwahlen in Ostdeutschland Dutzende Mandate gewonnen. Zwar konnten die Neonazis nicht so viele Stimmen holen, wie sie erhofft hatten, doch profitierten sie von der weggefallenden Fünf-Prozent-Hürde. Die NPD setzt ihren Aufbau Ost systematisch fort. [mehr]
Ein Neonazi-Aussteiger berichtet
Aussteiger Frank Försterling weiß, worüber Neonazis reden, wenn sie unter sich sind: über Gewalt, über Rechtsrock, über ihre Verehrung Hitlers. Und das alles hinter einer scheinbar biederen Fassade. Gegenüber tagesschau.de legt er offen, was bei NPD und der Neonazi-Szene tatsächlich läuft. [mehr]
"Autonome Nationalisten"
Hip-Hop, Kapuzenpullover, englische Parolen - und gewalttätig: "Autonome Nationalisten" werden im Rechtsextremismus immer einflussreicher. Ihr Outfit täuscht - der Verfassungsschutz warnt vor ihnen, Politiker und Polizei befürchten sogar Tote bei politischen Auseinandersetzungen. [mehr]
Hintergrund
Zwar hat sich die Große Koalition bislang nicht auf eine Neuauflage des NPD-Verbotsverfahrens einigen können, doch die Debatte darüber schwelt weiter. Aber was steckt eigentlich hinter dem Begriff Rechtsextremismus? Was ist das Ziel von NPD und anderen Neonazis? Eine Übersicht von tagesschau.de. [mehr]
Rassistische Gewalt
Jung, männlich, betrunken. Die Täter von rassistischen Übergriffen sind meist keine organisierten Rechtsextremisten, sagt der Soziologe Andreas Klärner. Doch verfolgen sie das selbe Ziel wie die organisierten Neonazis: Alles "Fremde" soll vertrieben werden.
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Zahlen des Verfassungsschutzes für 2008
Zwar ist die Zahl der Rechtsextremisten im vergangenen Jahr insgesamt zurückgegangen - die Zahl der offen auftretenden Neonazis aber nahm zu. Und die besonders gewaltbereiten und radikalen Gruppen haben einen großen Zulauf - so eine Erkenntnis des Verfassungsschutzes. [mehr]
Vorläufige Zahlen des Innenministeriums für 2008
Nach vorläufigen Angaben des Bundesinnenministeriums hat es 2008 fast 14.000 rechtsextreme Straftaten gegeben, darunter 735 Gewalttaten. Bei diesen Angriffen verletzten rechtsextreme Angreifer 773 Menschen. Damit liegen die Werte deutlich über denen des Rekordjahres 2006. [mehr]
Kampf gegen Rechtsextremismus
"Die Kommunen müssen gegen den Rechtsextremismus endlich selbst tätig werden", so der Experte Bernd Wagner im Interview mit tagesschau.de. Aber auch die Bundespolitik verstärke durch ihre Rhetorik bisweilen die völkische Ideologie. Außerdem kritisierte Wagner die Rolle der Medien.
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Toralf Staud im Interview
Die NPD ist die wichtigste Partei der rechtsextremen Szene in Deutschland. Die Partei ist allerdings nicht gefährlich, weil sie auf absehbare Zeit die Parlamente beherrschen könnte, sondern da sie eine Faschisierung des Alltags betreibt, so der Publizist Toralf Staud.
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Rechtsextreme Bewegung in Deutschland
Sie melden Aufmärsche an, organisieren sich im "Braunen Kreuz" als Sanitäterinnen und wollen nicht nur als Anhängsel der braunen Kameraden wahrgenommen werden. Die rechtsextreme Szene gerät durch eine neue Generation von Frauen in Bewegung. Doch wirklich etwas zu sagen haben die Frauen nicht. [mehr]
Neonazis breiten sich im Internet aus
Neonazis setzen immer mehr auf das Internet: Auf etwa 1000 deutschsprachigen Seiten wird braunes Gedankengut inzwischen verbreitet, Tendenz steigend, so der Verfassungsschutz. Und aus dem Online-Versandhandel ist eine kleine Neonazi-Industrie entstanden.
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"Aktion Schulhof"
Bei der "Aktion Schulhof" wollte ein rechtsextremes Netzwerk im Jahr 2004 rund 50.000 CDs gratis an Schulen verteilen. Staatsanwälte stoppten die Aktion, die CDs verschwanden im Untergrund. Die Aktion zeigt exemplarisch, wie wichtig Musik für Neonazis ist und wie hoch deren Organisationsgrad ist.
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Rechtsextremismus und Globalisierung
Etwa 1500 Rechtsextremisten wollten gegen den G8-Gipfel demonstrieren. Die Globalisierung lehnen NPD und Neonazis ab, da sie diese als eine substanzielle Bedrohung für die "deutsche Identität" sehen. In ihrer Globalisierungskritik finden sich aber auch Parolen, die bisweilen von links zu hören sind. [mehr]
Experte zum Wahlerfolg der Rechtsextremen
Die demokratischen Parteien müssen sich endlich inhaltlich mit der NPD auseinandersetzen, fordert der Politikwissenschaftler Roth im Interview mit tagesschau.de. Denn die Partei sei nicht nur "ein Haufen von Spinnern, sondern transportiert auch Stimmungen aus Teilen der Bevölkerung".
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Was ist die NPD?
Nach dem Wahlerfolg der NPD stellt sich einmal mehr die Frage: Was ist das für eine Partei? Sie nennt sich zwar demokratisch, lehnt das demokratische System aber ab und kokettiert offen mit der Nazi-Zeit. In ihren Reihen befinden sich vorbestrafte Schläger. Welche Ziele verfolgt die NPD wirklich - Fragen und Antworten.
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Vom Altmännerverein zum jugendlichen Image
In der Vergangenheit hatte sich die NPD dabei verrenkt, für Neonazis und Ultrakonservative gleichermaßen attraktiv sein zu wollen. Unter ihrem Vorsitzenden Udo Voigt arbeitet die rechtsextreme Partei inzwischen offen mit Neonazis zusammen.
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Antisemitismus
Antisemitische Stereotype sind kulturell verwurzelt. Sie finden sich in allen Gesellschaftsschichten und Gruppen, unabhängig von Bildungsgrad und sozialer Zugehörigkeit. Es ist allerdings nicht so, dass derjenige, der antisemitische Stereotype verwendet, zwangsläufig Antisemit sein muss.
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