Nach der Großrazzia.

Razzien in vier Bundesländern Sechs mutmaßliche IS-Mitglieder festgenommen

Stand: 21.11.2017 15:03 Uhr

Bei Razzien hat die Polizei in mehreren Bundesländern sechs Syrer wegen Terrorverdachts festgenommen. Die Männer sollen dem IS angehören und einen Anschlag in Deutschland geplant haben - laut ARD-Informationen auf mehrere Ziele in Essen.

Bei einer Großrazzia in mehreren Bundesländern sind sechs mutmaßliche Mitglieder der Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" festgenommen worden. Sie würden verdächtigt, "einen Anschlag mit Waffen oder Sprengstoff auf ein öffentliches Ziel in Deutschland vorbereitet zu haben", teilte die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main mit. Die Anschlagsplanung soll aber noch nicht abgeschlossen gewesen sein.

Sechs Syrer bei Großrazzia festgenommen
tagesschau 20:00 Uhr, 21.11.2017, Jan-Peter Bartels, HR

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Anschlag auf Weihnachtsmarkt geplant?

Der Hessische Rundfunk berichtet, dass die Männer einen Anschlag auf den Essener Weihnachtsmarkt geplant hätten, und beruft sich dabei auf Ermittlerkreise. Bei den Durchsuchungen wurden nach Darstellung der Staatsanwaltschaft verschiedene Speichermedien, Mobiltelefone und Laptops sowie Dokumente sichergestellt. Darunter sind nach Informationen des Hessischen Rundfunks Handyfotos vom Einkaufszentrum am Limbecker Platz in Essen, dort war bereits im März ein Anschlag vereitelt worden. Außerdem fanden die Ermittler offenbar Stadtpläne von Essen, in denen der Standort des Weihnachtsmarkts eingezeichnet ist.

Auch nach Informationen des ARD-Terrorismusexperten Michael Götschenberg hatte die Gruppe mehrere Ziele in Essen ins Visier genommen, neben dem Weihnachtsmarkt auch das Einkaufszentrum am Limbecker Platz. Offizielle Bestätigungen gibt es bislang nicht.

Die Festnahmen seien in einem frühen Stadium erfolgt, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft. Nun müssten die sichergestellten Datenspeicher, Laptops und Mobiltelefone ausgewertet werden.

Gerrit Rudolph, HR, mit Informationen über die Razzien
tagesschau 12:00 Uhr

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Als Asylsuchende eingereist

Die Beschuldigten im Alter von 20 bis 28 Jahren wurden während der Durchsuchung von acht Wohnungen in Kassel, Hannover, Essen und Leipzig festgenommen. Vier der Verdächtigen waren im Dezember 2014 als Asylsuchende nach Deutschland eingereist. Die anderen kamen im August und September 2015 ins Land.

Rund 500 Polizeibeamte waren an den Durchsuchungen beteiligt. "Der Einsatz unserer Einheiten war hoch professionell. Dasselbe gilt für die länderübergreifende Zusammenarbeit, die zu der Festnahme geführt hat", sagte NRW-Innenminister Herbert Reul.

Außerdem berichtet die Tageszeitung "Die Welt", dass andere Flüchtlinge die Ermittler auf die Spur der Verdächtigen gebracht hätten. Diese Zeugen hätten angegeben, dass die Männer IS-Kämpfer in Syrien waren. Die Staatsanwaltschaft bestätigte dies zunächst nicht.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 21. November 2017 um 10:00 Uhr.

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