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Der von Umweltschützern stark kritisierte Bau der Ostsee-Pipeline kann nun doch wie geplant am 15. Mai im Greifswalder Bodden starten. Die Umweltverbände haben sich außergerichtlich mit dem Baukonsortium Nord Stream geeinigt. Das wurde von beiden Seiten bestätigt.
[Bildunterschrift: Der geplante Verlauf der Ostsee-Pipeline. ]Die Umweltverbände würden ihre Klage vor dem Oberverwaltungsgericht in Greifswald zurückziehen, teilte die Landesvorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz in Mecklenburg-Vorpommern, Corinna Cwielag mit. Neben der Klage werde auch der Eilantrag gegen den Bau der Gasleitung zurückgenommen.
Grund dafür sei, dass Nord Stream nun sein Baggerkonzept ändere. Das Firmenkonsortium habe sich verpflichtet, für Meeresboden-Bewohner gefährliche Ablagerungen nicht im Wasser, sondern an Land zu lagern. Zudem stocke Nord Stream die Mittel zur Kompensation der Umweltschäden um mehr als zehn Millionen Euro auf.
"Dieses Ergebnis ist ein sensationeller Erfolg für die Ostsee", betonte Eberhard Brandes vom Vorstand der Umweltorganisation WWF. Und Nord-Stream-Sprecher Steffen Ebert sagte: "Wir sind froh, im Interesse der Ostsee eine gemeinsame tragfähige Lösung gefunden zu haben".
Schon Ende 2011 soll das erste russische Erdgas durch die 1200 Kilometer lange Pipeline bis nach Lubmin bei Greifswald fließen.
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