Patient und Pflegerin | Bildquelle: dpa

Leistungen in der Pflege Kabinett billigt Pflegebericht

Stand: 14.12.2016 14:38 Uhr

In Deutschland gibt es immer mehr Pflegebedürftige - aber die Bedingungen für die Kranken und ihre Angehörigen haben sich verbessert, erklärte Bundesgesundheitsminister Gröhe. Das Kabinett hat heute den Pflegebericht der Bundesregierung gebilligt.

Zwischen 2011 und 2015 stieg die Zahl derer, die Leistungen aus der sozialen Pflegeversicherung bekommen deutlich an: Um rund 17 Prozent auf etwa 2,7 Millionen Menschen. Das geht aus dem Pflegebericht des Gesundheitsministeriums hervor, mit dem sich heute das Kabinett beschäftigte. Aber für die Kranken wurde nach Angaben der Regierung viel getan. "Die Verbesserungen, die wir für Pflegebedürftige, ihre Angehörigen und Pflegekräfte auf den Weg gebracht haben, kommen an", erklärte Gesundheitsminister Hermann Gröhe.

Alterpflegerin und Klientin | Bildquelle: 20121205
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Laut Pflegebericht des Bundesgesundheitsministerium hat sich die Situation im Pflegebereich verbessert.

Mehr Geld für Wohnungsumbau

So hatte die Pflegeversicherung mehr Ausgaben: Im vergangenen Jahr wurden etwa 26,6 Milliarden Euro ausgezahlt, gut ein Viertel mehr als noch 2011. Das zusätzliche Geld floss vor allem in den Umbau von Wohnungen, etwa in den Einbau von altersgerechten Duschen.

Mehr Altenpfleger

Auch die Zahl der Altenpfleger sei stark gestiegen, heißt es in dem Bericht. Zwischen 2003 und 2013 habe sich die Zahl der Beschäftigten um etwa 40 Prozent erhöht - und zwar auf rund eine Million. Bei den Auszubildenden zur Altenpflege habe es mit rund 68.000 Schülern im vergangenen Schuljahr einen Höchststand gegeben.

Weitere Leistungen ab 2017

Zum 1. Januar sollen die Leistungen für Pflegebedürftige weiter ausgebaut werden. Dann sollen fünf Milliarden Euro zustätzlich pro Jahr zur Verfügung stehen. 2017 tritt auch die zweite Stufe des Pflegestärkungsgesetzes II in Kraft. Dabei werden die bisherigen drei Pflegestufen automatisch in fünf Pflegegrade übergeleitet.

Noch kein Grund zu Freude

Patientenschützer sehen weniger Grund für Erfolge. "Von einer positiven Bilanz bei der Pflegeversicherung kann nicht die Rede sein", sagte Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz. Aufgrund einer hohen Inflationsrate bekämen die Pflegebedürftigen heute deutlich weniger Geld als vor 20 Jahren. Auch die Leistungsanpassungen in den vergangenen fünf Jahren hätten die Versäumnisse der Vergangenheit nicht ausgeglichen.

Pflegebericht der Bundesregierung: Bessere Bedingungen für Bedürftige und Angehörige
14.12.2016

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 14. Dezember 2016 um 12:00 Uhr.

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