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[Bildunterschrift: Das Spiel ist vorbei - dieser Ansicht waren jedenfalls die Demonstranten in Frankfurt ]
In mehreren Städten Deutschlands haben Kapitalismuskritiker wieder gegen die Macht der Banken demonstriert. In Frankfurt kamen nach Angaben von Attac und der Protestbewegung "Occupy Frankfurt" 6000 Menschen zusammen. Die Polizei sprach von 4000. In Berlin gingen einige hundert Menschen auf die Straße, in Kiel waren es rund 100. Auch in Köln, Stuttgart, München, Düsseldorf, Hannover und anderen Städten waren Demonstrationen geplant.
Die Demonstranten in Frankfurt zogen an der Börse und an der Zentrale der Deutschen Bank vorbei zur Europäischen Zentralbank (EZB). Auf Plakaten hieß es: "Der Kapitalismus geht über Leichen", "Wer rettet uns Steuerzahler vor dem Rettungsschirm?" oder "Die Gier ist das Problem".
[Bildunterschrift: In Berlin beteiligte sich auch die Schauspielerin Jana Pallaske an den Protesten. ]
In Berlin trafen sich nach Angaben der Polizei rund 500 Menschen vor dem Roten Rathaus, um von dort zum Bundestag zu ziehen. Sie prangerten die Banken mit Plakaten wie "Wir retten keine Abzocker" an. Weitere 300 zogen unangemeldet durch die Innenstadt zum Reichstag. Die Polizei griff nicht ein. Beide Kundgebungen seien friedlich verlaufen, teilte sie mit. In München versammelten sich etwa 60 bis 80 Menschen.
Am vergangenen Samstag waren weltweit und auch in Deutschland Hunderttausende Menschen gegen die Macht der Banken und für mehr soziale Gerechtigkeit auf die Straße gegangen. Schwerpunkt der Proteste war Frankfurt, wo einige Demonstranten seitdem in einem Zeltlager nahe der Europäischen Zentralbank ausharren. Ihren Ausgang hat die Bewegung in New York genommen.
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