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Hamburg

Hamburg-Siegerin Kiyara war gedopt

Rael Kiyara beim Zieleinlauf des Hamburg-Marathons
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Siegte in Hamburg mit unrechten Mitteln: Die Kenianerin Rael Kiyara.

Vor knapp drei Monaten war Rael Kiyara noch die Frau des Tages. Die Kenianerin siegte beim Marathon am 29. April in Hamburg. Doch nun ist die Athletin des Doping überführt worden.

Wie die ARD-Dopingredaktion am Sonntag in der "Sportschau" berichtete, fiel Kiyaras Probe auf ein anaboles Steroid positiv aus. Die Läuferin habe sogar auf die Öffnung der B-Probe verzichtet und wurde somit gleich vom kenianischen Leichtathletik-Verband gesperrt. "Sie wurde positiv getestet auf ein Abbauprodukt von Nandrolon. Es ist sehr bedauerlich, dass eine solche Topläuferin offenbar Dopingmittel benutzt um zu gewinnen", sagte Moni Wekesa, Vorsitzender der Anti-Doping-Agentur von Kenia (KADA), der ARD.

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Die Läuferin hatte im April in der Hansestadt einen Streckenrekord aufgestellt und siegte in 2:23:47 Stunden vor den Äthiopierinnen Netsanet Abeyo (2:24:12) und Etalemahu Kidane (2:25:49). Beste Deutsche wurde Mona Stockhecke (Unterstrass) in 2:43:11 Stunden.

Laut ARD ist Kiyara aber kein Einzelfall. In Jemima Sumgong steht eine weitere kenianische Läuferin unter Doping-Verdacht. Sie soll nach dem Boston-Marathon am 16. April positiv auf das Kortison-Präparat Prednisolon getestet worden sein. Sumgong hatte in der US-Metropole Platz zwei belegt.

Stand: 22.07.2012 18:02 Uhr

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