Polizeieinsatz nach dem Amoklauf von München

Das Wichtigste im Überblick Was man über den Amoklauf weiß

Stand: 24.07.2016 13:26 Uhr

Was genau ist am Olympia-Einkaufszentrum passiert? Was weiß man über den Amokläufer? Und warum war die ganze Stadt in einem Ausnahmezustand? tagesschau.de gibt einen Überblick über die wichtigsten Informationen zum Amoklauf.

Was ist passiert?

Ein 18-Jähriger hat am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) in München neun Menschen erschossen. Die ersten Schüsse fielen gestern kurz vor 18.00 Uhr an einem Schnellrestaurant, das gegenüber des Einkaufszentrums liegt. Dann gab der Schütze mehrere Schüsse am OEZ selber ab und ergriff die Flucht.

Bereits kurz nach Beginn des Angriffs habe eine Zivilstreife der Polizei Kontakt mit dem Täter gehabt und dabei auch auf ihn geschossen, sagte Polizeipräsident Hubertus Andrä. Allerdings konnte der Angreifer in Richtung Einkaufszentrum gelangen und dort weitere Menschen töten, bevor er wieder aufgespürt werden konnte.

Etwa zweieinhalb Stunden nach den Schüssen vor dem Schnellrestaurant tötete sich der 18-Jährige in Anwesenheit von Beamten, wie die Münchner Polizei am Abend mitteilte. "Gegen 20.30 Uhr hatte eine Streife der Münchner Polizei nördlich des Olympia-Einkaufszentrums Kontakt zum mutmaßlichen Täter. Als Reaktion auf die Ansprache der Beamten zog er unvermittelt seine Schusswaffe, hielt sie sich an den Kopf und erschoss sich", heißt es in der Polizeimitteilung, die nach der Auswertung von Befragungen vieler am Einsatz beteiligter Beamter erstellt wurde.

Die halbautomatische Pistole wurde sichergestellt. Woher er die Waffe hatte, ist unklar. Die Seriennummer wurde unleserlich gemacht.

Ermittler halten Gewaltakt in München für Amoklauf ohne Terrorismus-Bezug
tagesschau 20:00 Uhr, 23.07.2016, Eckhart Querner, BR

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Was weiß man über den Schützen und sein Motiv?

Lange Zeit war völlig unklar, was den Schützen zu seiner Tat getrieben hat. Auch ein terroristischer Hintergrund war zunächst für möglich gehalten worden. Inzwischen schließen die Ermittler das aber ganz klar aus. "Wir gehen hier davon aus, dass es sich um einen klassischen Amoktäter ohne jegliche politische Motivation handelt", sagte der Sprecher der Münchner Staatsanwaltschaft, Thomas Steinkraus-Koch.

Bei der Durchsuchung des Zimmers des 18-Jährigen sei viel Material über Amokläufe gefunden worden, aber keine Bezüge zu Islamisten. Zudem habe sich der Täter offenbar in ärztlicher oder psychiatrischer Behandlung in Zusammenhang mit einer Depression befunden. Dies passe auch in das Bild eines Amoklaufes, so Steinkraus-Koch.

Der Schütze war Schüler, der noch in seinem Elternhaus im Münchner Zentrum lebte. Er wurde in München geboren, besaß neben der deutschen aber auch die iranische Staatsbürgerschaft. Nach Angaben von Bundesinnenminister Thomas de Maizière war er für den Sicherheitsbehörden nicht bekannt. "Gegen ihn waren bisher keine polizeilichen Ermittlungen bekannt." Deswegen habe es auch keine staatsschutzrelevanten Informationen gegeben. "Und es gibt auch keine Erkenntnisse der Nachrichtendienste über diese Person."

Gab es weitere Täter?

Die Polizei geht ganz klar von einem Einzeltäter aus. Zunächst hatte sie gestern Abend nach bis zu drei möglichen Tätern gefahndet. Dies hatte sich aber bereits in der Nacht geklärt: Zwei Menschen, die in Verdacht geraten waren, weil sie schnell mit einem Auto vom Tatort weggefahren waren, hatten nichts mit dem Fall zu tun.

Seehofer verurteilt menschenverachtende Tat und verspricht mehr Polizei
tagesschau 20:00 Uhr, 23.07.2016, Kirsten Girschick, BR

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Was weiß man über die Opfer?

Viele Todesopfer waren minderjährig. Zwei 15-Jährige und drei 14-Jährige seien ums Leben gekommen, berichteten die Ermittler. Die weiteren Opfer seien 17, 19, 20 und 45 Jahre alt gewesen. Die Opfer waren vor allem Menschen mit Migrationshintergrund. Nach Angaben des Landeskriminalamts handelte es sich um eine Deutsche und zwei Menschen mit deutsch-türkischer Nationalität. Auch habe es jeweils ein Opfer aus Ungarn, der Türkei und Griechenland gegeben. Ein Toter stamme aus dem Kosovo, ein weiteres Todesopfer sei staatenlos gewesen. Unter den neun Opfern waren drei Frauen.

Das Landeskriminalamt geht derzeit von 35 Verletzten aus. Elf von ihnen gelten als schwer verletzt. Berichte, wonach sich die Tat gezielt gegen Jugendliche gerichtet habe, wollte Polizeipräsident Andrä "weder bestätigen noch dementieren".

Die Behörden gehen auch Hinweisen nach, wonach via Facebook Menschen zur Tatzeit zu dem Schnellrestaurant vor dem Einkaufszentrum gelockt wurden. Es werde spendiert, solange es nicht zu teuer sei, hieß es in der Botschaft, die nach Angaben de Maizières auf dem Facebook-Profil einer an der Tat unbeteiligten Person veröffentlicht wurde. Es ist laut den Ermittlungsbehörden nicht erwiesen, dass der Täter diese Einladung verfasste.

Hotline der Polizei für Angehörige von Vermissten

Für Angehörige gibt es nach Angaben der Polizei eine zentrale Auskunfts- und Vermisstenstelle. Sie ist unter der Telefonnummer 0800 776 6350 erreichbar.

Bundespolitik reagiert mit Bestürzung auf Amoklauf in München
tagesschau 20:00 Uhr, 23.07.2016, Marion von Haaren, ARD Berlin

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Wieso versetzte die Tat eine gesamte Stadt in einen Ausnahmezustand?

Die Polizei hatte gestern zunächst vor einer "akuten Terrorlage" gewarnt, die Landeshauptstadt rief den "Sonderfall" wegen einer "Amoklage" aus. Und: Die Polizei hatte die Anti-Terror-Einheit GSG 9 des Bundes und Spezialeinheiten aus mehreren anderen Bundesländern angefordert. Die Münchner waren ausdrücklich aufgefordert worden, in ihren Wohnungen zu bleiben. U-Bahnen, Trams und Busse stellten den Verkehr auf Anweisung der Polizei für Stunden komplett ein. Die S-Bahn fuhr nur noch auf den Strecken außerhalb der Innenstadt. Der Hauptbahnhof wurde evakuiert, alle Züge endeten bereits an Bahnhöfen im Umland von München.

Warum alle diese Maßnahmen? Das Hauptaugenmerk habe nach den Schüssen vor allem darauf gelegen, die Sicherheit in München zu gewährleisten, sagte Polizeipräsident Andrä bei einer Pressekonferenz in der Nacht. Hintergrund ist wohl, dass man lange davon ausgegangen war, der oder die Täter seien auf der Flucht - und dass man einen terroristischen Hintergrund nicht ausschließen konnte.

Bereits gestern hatte es ein Polizeisprecher so formuliert: "Wir gehen insofern von einem Terroranschlag aus, als wir mit unseren Maßnahmen bei dieser Annahme die höchstmögliche Wirkung erzielen und wir lieber zu viel als zu wenig Personal auf der Straße haben. Wenn sich herausstellt, dass es einen anderen Hintergrund hatte, haben wir den Worst Case auch abgedeckt."

In München waren auch viele Menschen an Orten in Panik geraten, die ziemlich weit weg vom eigentlichen Tatort liegen - etwa am Stachus, einem zentralen Platz in der Innenstadt. Dies hatte - außer mit der Anspannung durch den massiven Polizeieinsatz und die Ungewissheit über die Lage - wohl auch mit vielen Falschmeldungen zu tun, die am Abend und in der Nacht kursierten und vor allem in Sozialen Netzwerken weiterverbreitet wurden.

Trauer und Bestürzung nach dem Amoklauf von München
tagesthemen 23:30 Uhr, 24.07.2016, Sebastian Kraft, BR

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Hat sich die Lage in München inzwischen normalisiert?

U- und S-Bahnen, Trams und Busse fahren inzwischen wieder weitgehend nach Plan. Lediglich die U-Bahn-Station am OEZ bleibt gesperrt - ebenso wie das Einkaufszentrum selbst.

Der Münchner Hauptbahnhof ist seit 1 Uhr nachts wieder in Betrieb. Nach Angaben der Bahn waren 300 Züge von der Sperrung betroffen. Inzwischen laufe aber alles wieder nach Plan.

Alle städtischen Feste und Feiern seien für dieses Wochenende abgesagt, teilte der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter mit. Auch viele andere Veranstaltungen wurden abgesagt - vor allem mit Verweis auf Respekt vor den Opfern. Die Polizei wies ausdrücklich darauf hin, dass es keine Gefährdungslage gebe, die für eine Absage von Veranstaltungen sprechen würden.

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