Mit Kerzen und Blumen wird in Freiburg an die getötete Studentin Maria erinnert. | Bildquelle: dpa

Mordfall in Freiburg Verdächtiger war bereits straffällig

Stand: 14.12.2016 22:49 Uhr

Im Fall der ermordeten Studentin aus Freiburg führt eine Spur in Griechenland weiter. Laut Medienberichten belegen Fingerabdrücke, dass der Verdächtige 2013 ein Gewaltverbrechen an einer jungen Frau auf Korfu begangen hat.

Fingerabdrücke belegen Medienberichten zufolge, dass der Verdächtige im Freiburger Mordfall ein Gewaltverbrechen an einer jungen Frau in Griechenland begangen hat. Das habe ein Vergleich der Fingerabdrücke von beiden Fällen durch die griechische Polizei ergeben, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Auch "Spiegel Online" liegen entsprechende Informationen vor.

Eine griechische Anwältin hatte zuvor bereits angegeben, dass es sich bei dem Verdächtigen um denselben Mann handele, den sie 2013 nach einer Gewalttat an einer Frau auf der Insel Korfu verteidigt habe. Er sei damals zu zehn Jahren Haft verurteilt und nach etwa eineinhalb Jahren unter Auflagen freigelassen worden.

Neue Ergebnisse bei Ermittlungen in Freiburg
tagesthemen 22:15 Uhr, 14.12.2016, Julia Henninger, SWR

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Der junge Mann kam 2015 als Flüchtling nach Deutschland. Ihm wird zur Last gelegt, Mitte Oktober eine 19 Jahre alte Studentin in Freiburg vergewaltigt und ermordet zu haben. Zudem ist der Verdächtige der "Süddeutschen" zufolge laut seinem in Griechenland vorgelegten Pass älter als 17 Jahre. Den Daten der griechischen Behörden nach wurde er am 1. Januar 1996 geboren. Demnach wäre er nun 20 Jahre alt. Bei seiner Einreise nach Deutschland 2015 hatte er sich als 16-Jähriger vorgestellt. Hintergrund der Altersfrage ist, ob der Fall in Freiburg nach Jugendstrafrecht verhandelt wird.

Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 14. Dezember 2016 um 22:15 Uhr.

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