Kanzlerin Angela Merkel und Kanadas Ministerpräsident Justin Trudeau | Bildquelle: AP

Trudeau bei Merkel "Ein echter Freund"

Stand: 17.02.2017 21:18 Uhr

Der Kurs des neuen US-Präsidenten verunsichert: Auch, wenn man sich international um gute Beziehungen zu Trump bemüht, rückt man woanders lieber enger zusammen. Das wollen auch Deutschland und Kanada, wie Kanzlerin Merkel und ihr Kollege Trudeau jetzt betonten.

Deutschland und Kanada wollen angesichts der Abschottungsbestrebungen von US-Präsident Donald Trump enger zusammenrücken. Dabei soll die Förderung zentraler Anliegen wie Klimaschutz und Freihandel in der Welt im Mittelpunkt der Kooperationen stehen. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach nach einem Treffen mit dem kanadischen Ministerpräsidenten Justin Trudeau von der gemeinsamen Überzeugung, dass bilaterale oder auch weltweite Handelsabkommen einen Mehrwert für alle Beteiligten böten.

Mit dem Freihandelsabkommen CETA hätten Europa und Kanada einen Standard für solche Vereinbarungen gesetzt, sagten Merkel wie Trudeau. Die Kanzlerin nannte Kanada einen "sehr aktiven Partner", mit dem man in der G20 die Themen Frauenförderung, Handel, Afrika-Hilfen und Klimaschutz voranbringen wolle. Merkel lobte den kanadischen Ministerpräsidenten überdies für sein Engagement in der Flüchtlingspolitik. Deutschland sei dankbar, wenn dies als weltweite Aufgabe verstanden werde.

Merkel empfängt kanadischen Premierminister Trudeau
tagesschau 20:00 Uhr, 17.02.2017

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Positive Ergebnisse für die eigenen Bürger

Trudeau, der Anfang der Woche Trump getroffen hatte, unterstrich, letztlich gelte es, mit einer Zusammenarbeit für die eigenen Bürger positive Ergebnisse zu schaffen. Er nannte Deutschland nicht nur einen engen Verbündeten, sondern "einen echten Freund". Mit Blick auf die Zusammenarbeit mit Trump plädierte er dafür, sich auf die Felder zu konzentrieren, wo es Gemeinsamkeiten gebe.

Merkel unterstrich die Bedeutung der NATO für alle Partner des Militärsbündnisses - auch für die USA. "Auch die Stärke der Vereinigten Staaten von Amerika ist durch die NATO eher gewachsen", sagte die Kanzlerin. Die USA hatten diese Woche gedroht, ihr Engagement in dem Bündnis zurückzufahren, wenn die Alliierten ihre Verteidigungsausgaben nicht erhöhten. Gute transatlantische Beziehungen lägen "im ureigensten deutschen Interesse", sagte Merkel weiter - unabhängig davon, wer in den USA regiere. In diesem Geist würden auch künftige Begegnungen mit Trump stattfinden.

Kanadas Premier Trudeau (M), Hamburgs Erster Bürgermeister Scholz (rechts) seine Ehefrau Britta Ernst, Außenminister Gabriel (links) und Bürgerschaftspräsidentin Veith (2. vl) | Bildquelle: dpa
galerie

Sigmar Gabriel, Carola Veith, Justin Trudeau, Britta Ernst und Olaf Scholz

Trudeau beim Matthiae-Mahl

Am Abend sind Trudeau und Außenminister Sigmar Gabriel zum traditionellen Matthiae-Mahl ins Hamburger Rathaus gekommen. Beide Politiker trugen sich in das goldene Buch der Stadt ein. Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz hatte bereits im Vorfeld des Matthiae-Mahls erklärt, Trudeau sei international eine der leidenschaftlichsten Stimmen für die liberale Demokratie. Er freue sich auf den Austausch über die Herausforderungen, "vor denen wir als offene Gesellschaften derzeit stehen".

Trudeau beim Matthiae-Mahl in Hamburg
nachtmagazin 00:55 Uhr, 18.02.2017, Ines Jacobi, NDR

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 17. Februar 2017 um 20:00 Uhr.

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