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Die Grünen-Spitze hat ihren Entwurf für ein neues Parteilogo beim Parteitag nach heftigem Streit zunächst zurückgezogen und damit eine symbolische Niederlage hingenommen. Bei einer Abstimmung per Handzeichen war keine klare Mehrheit für oder gegen den Entwurf erkennbar. Der Bundesvorstand verzichtete daraufhin auf eine schriftliche Abstimmung, um eine Spaltung in Gegner und Befürworter zu vermeiden. Parteichef Reinhard Bütikofer sagte, die Führung werde nun nach einem neuen Vorgehen suchen, das eine breitere Zustimmung ermöglichen solle.
[Bildunterschrift: Luftballon mit dem umstrittenen Logo ]
In dem Entwurf des neuen Logos wird der Namensteil "Bündnis 90", der für die ostdeutschen Bürgerrechtler steht, erstmals kleiner geschrieben als der Schriftzug "Grüne". Wegen dieser Veränderung, weiterer grafischer Neuerungen und wegen des für viele Mitglieder überraschenden Vorstoßes hatte das Logo in den vergangenen Tagen parteiinterne Debatten ausgelöst. Es sollte ursprünglich beim Parteitag vorgestellt werden, war aber durch Medienberichte bereits eine Woche vorher bekannt geworden.
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