Dossier
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40 Jahre Elysee-Vertrag
Ein "Bruderkuss" besiegelte am 22. Januar 1963 den Willen zur Aussöhnung: Der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer und Frankreichs Präsident Charles de Gaulle bereiteten mit dem Elysée-Vertrag den Weg, auf dem aus den einstigen Erbfeinden doch noch Freunde wurden. 40 Jahre später sind die beiden Staaten die wichtigsten Partner in Europa. tagesschau.de hat Informationen rund um die deutsch-französische Wahlverwandtschaft zusammengetragen.
Interview
Rudolf von Thadden ist seit 1999 Regierungskoordinator für die deutsch-französische Zusammenarbeit. Der Historiker spricht im tagesschau.de-Interview über tagespolitische Verstimmungen und das stabile Fundament in den Zivilgesellschaften. Manchmal, so von Thadden, "sind die Menschen weiter als die Regierungen". [mehr]
Jahrestag
Mit Sorge sahen nicht nur US-Amerikaner und Briten auf den Elysée-Vertrag. Auch in Frankreich und Deutschland war die neue Zusammenarbeit umstritten. Ihre nationalen Interessen hatten die Gründungsväter Charles de Gaulle und Konrad Adenauer indes fest im Blick.
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Interview
Ulrich Wickert ist nicht nur Moderator der Tagesthemen, sondern auch ein ausgewiesener Kenner Frankreichs. Er ging dort zur Schule, war ARD-Studioleiter in Paris und hat viele Bücher über das Nachbarland geschrieben. tagesschau.de befragte ihn zu gegenseitigen Vorurteilen, seinen ersten Erinnerungen an Frankreich und französischem Humor. [mehr]
Schlechtes Image
Gerhard Schröder und Jaques Chirac können sich nicht auf Deutsch oder Französisch unterhalten. Small-Talk bewältigen sie auf Englisch, ansonsten ist immer ein Dolmetscher dabei. Die Staatsmänner liegen im Trend: Auch an den Schulen geht das Interesse für die Sprache des Partnerlandes zurück. [mehr]