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[Bildunterschrift: Das bayerische Atomkraftwerk Isar 1 gilt als unsicher ]
Das Bundesumweltministerium hält das Konzept der Kraftwerksbetreiber für unzureichend, Atomkraftwerke durch künstlichen Nebel vor terroristischen Angriffen mit Passagierflugzeugen zu schützen. Größter Schwachpunkt der Idee sei, dass die Wahrscheinlichkeit eines gezielten Auftreffens nicht ausreichend verringert werde, teilte die Behörde unter Berufung auf ein Gutachten der Gesellschaft für Reaktorsicherheit mit. Die betroffenen Unternehmen wurden aufgefordert, das Konzept nachzubessern.
Damit dürfte die Debatte um vorzeitige Abschaltung von besonders gefährdeten Reaktoren in eine neue Runde gehen. Das Bundesamt für Strahlenschutz hatte die Industrie unlängst aufgefordert, fünf deutsche Atomkraftwerke wegen mangelnden Schutzes vor Angriffen mit Flugzeugen vom Netz zu nehmen. Unter den 18 derzeit noch betriebenen Atomkraftwerken böten die Anlagen Philippsburg 1, Isar 1, Brunsbüttel, Biblis A und Obrigheim "die größte Unsicherheit", so die Behörde.
Das Betreiberkonzept zum Schutz der Atomkraftwerke sieht vor, Atomkraftwerke im Fall eines Angriffs mit einem Verkehrsflugzeug nach Art des 11. September 2001 in New York durch künstlichen Nebel blitzartig so einzuhüllen, dass der Pilot sicherheitsrelevante Teile des Atomkraftwerkes nicht mehr zielgenau treffen kann.
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