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[Bildunterschrift: US-Präsident George W. Bush ]
Die meisten Menschen in Deutschland vertrauen US-Präsident Bush nicht und halten dessen Freundschaftsgesten für wenig überzeugend. In einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap im Auftrag des WDR durchgeführt hat, sagten 64 Prozent der Befragten, sie hielten die Ankündigung einer neuen Partnerschaft nur für eine unverbindliche Geste. Nur ein knappes Drittel (31 Prozent) glaubt, die Avancen seien ernst gemeint.
Nur 15 Prozent der Befragten glauben, dass man Bush vertrauen kann, 77 Prozent glauben das nicht. 61 Prozent der Deutschen gehen laut der Umfrage davon aus, dass die USA entgegen aller Beteuerungen einen Militärschlag gegen den Iran planen. Von Bundeskanzler Gerhard Schröder wünschen sich 79 Prozent der Befragten, dass er weiter eigenständige Positionen vertritt.
Auch laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Magazins "Stern" stehen die Deutschen den Partnerschafts-Bekundungen des US-Präsidenten an die Europäer überwiegend kritisch gegenüber. 80 Prozent der Befragten glauben nicht, dass die US-Regierung bei außenpolitischen Entscheidungen jetzt stärker als bisher auf die europäischen Verbündeten hören werde. Nur 16 Prozent rechnen für die Zukunft mit mehr Rücksichtnahme der Supermacht.
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