Dossier
Interviewreihe zum Thema Integration
Multikulti oder deutsche "Leitkultur"?
Der Mord an dem Niederländer Theo van Gogh hat die Debatte über Integration wiederbelebt. Während manche Politiker nach einer deutschen "Leitkultur" rufen, warnen andere davor, Einwanderer unter Generalverdacht zu stellen. Tatsächlich ist vor allem die Integration türkischer Familien weitgehend gescheitert - das zeigen nicht zuletzt die Pisa-Tests. tagesschau.de sprach mit fremdstämmigen Autoren darüber, warum Deutschland sich mit seinen Ausländern so schwer tut.
Interview mit Wladimir Kaminer
Viele Osteuropäer kommen mit falschen Vorstellungen nach Deutschland, berichtet der Autor Wladimir Kaminer im Interview mit tagesschau.de. Vor allem Russlanddeutsche, die hier ihre "wahre Heimat" suchen, würden von der Realität enttäuscht.
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Interview mit Feridun Zaimoglu
In der Integrationsdebatte dringen die Stimmen der Betroffenen kaum durch. Der Schriftsteller Zaimoglu kritisiert im Interview mit tagesschau.de: Die Medien zeichneten das düstere Bild eines Klischee-Moslems. Die Faszination der Religion für junge Menschen sei aber nur "eine Modewelle".
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Interview mit Necla Kelek über Integration
Falsch verstandene Toleranz führe dazu, dass islamische Fundamentalisten in Deutschland zunehmend an Macht gewinnen, kritisiert die Soziologin Kelek. Im Interview mit tagesschau.de fordert sie, "Ehrenmorde" nicht länger zu verharmlosen und den Zuzug von "Import-Bräuten" zu stoppen.
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Interview mit Maxim Biller
Es gibt kein Land, das so wenig rassistisch ist wie Deutschland, sagt der Autor Maxim Biller. Dennoch hätten die Familien der Gastarbeiter jahrzehntelang wie Schatten gelebt. Im Interview mit tagesschau.de erklärt Biller, warum er eine eigene Ausländerpartei fordert.
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Interview mit Rafik Schami
Deutschlands Bürger waren nie vorbereitet auf muslimische Einwanderer, meint der Schriftsteller Rafik Schami. Im Interview mit tagesschau.de kritisiert er, dass die Politik sich zu lange nicht um die Fremden im Land gekümmert habe. Parallelgesellschaften seien aber vor allem für die Minderheit gefährlich.
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