Dossier
Der Streit um die Rechtschreibreform
Sie hat die "Flussschifffahrt" hervorgebracht und den "Eisschnellläufer": Vor sechs Jahren hielt die Rechtschreibreform Einzug in die deutsche Sprache. Einen einheitlichen Umgang mit den verschiedenen Schreibweisen gibt es jedoch bis heute noch nicht.
Kultusministerkonferenz
Es gibt kein Zurück: Die Rechtschreibreform wird wie geplant am 1. August 2005 verpflichtend - allerdings zunächst nur die unstrittigen Teile. Das beschlossen die Kultusminister. Bei der Getrennt- und Zusammenschreibung, der Worttrennung und der Interpunktion hat der Rat für Rechtschreibung noch Beratungsbedarf.
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Chronologie
Sie war als Jahrhundertreform gedacht, aber allein in den sechs Jahren ihres Bestehens hat die Rechtschreibreform vor allem eines gestiftet: Unfrieden und endlosen Streit. Ein Überblick über die ersten Schritte der Reform und die zahlreichen Stolpersteine.
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Rechtschreibreform
Schluss mit der "staatlich verordneten Legasthenie" forderten im August Axel-Springer- und Spiegel-Verlag. Mit ihrer Ankündigung, zur alten Schreibweise zurückzukehren, flammte der Streit um die Rechtschreibreform erneut auf. Mittlerweile erscheint die "Bild"-Zeitung wieder nach den alten Regeln - der Spiegel aber nicht.
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Rechtschreibreform
Prominente Schriftsteller kämpfen weiter gegen die neuen Rechtschreibregeln. Im so genannten "Frankfurter Appell" fordern sie die Rücknahme der Reform und das Ende des "Experiments Rechtschreibung". Veröffentlicht wurde der Aufruf auf der Frankfurter Buchmesse 2004.
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Rechtschreibreform
Die Rückkehr einiger Presseorgane zur alten Rechtschreibung lässt auch unsere Leser nicht kalt. Im Forum wird das Thema von allen Seiten beleuchtet. Lesen Sie hier einige Auszüge aus den Forumsbeiträgen.
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