Dossier
Deutscher Ratspräsidentschaft gelingt Durchbruch
Gipfel ebnet Weg für EU-Vertrag
Die deutsche EU-Ratspräsidentin hat ihr Ziel erreicht: Kurz vor Ende des Vorsitzes am 30. Juni brachte Kanzlerin Merkel durch zähe Verhandlungsstrategie die 27 EU-Länder auf Linie - und vermied damit die vielbeschworene Krise. Der Weg für einen neuen EU-Reformvertrag ist nun frei.
Bilanz der deutschen EU-Ratspräsidentschaft
Was bleibt nach sechs Monaten deutscher EU-Ratspräsidentschaft? Unter der Führung von Merkel haben die EU-Staaten Fortschritte in der Klima- und Energiepolitik gemacht, vor allem aber die Reform der europäischen Union beschlossen. tagesschau.de hat bei Europa-Experten nachgefragt, wo die Staatengemeinschaft nun steht. [mehr]
Weg für EU-Grundlagenvertrag frei
Eineinhalb Tage lang war in Brüssel verhandelt worden, am Ende gelang ein Kompromiss, der auch die Polen zufrieden stellte. Am frühen Morgen konnte Bundeskanzlerin Merkel den Durchbruch verkünden: "Wir haben erreicht was wir wollten", sagte die EU-Ratspräsidentin vor der versammelten Presse. ARD-Korrespondent Michael Becker war dabei. [mehr]
EU-Grundlagenvertrag
Am 18. und 19. Oktober sollen die Staats- und Regierungschefs den neuen Grundlagenvertrag für die EU abgesegnen. Den Kompromiss, der dem Vertragsentwurf zugrunde liegt, hatte Bundeskanzlerin Merkel im Juni dieses Jahres unter Mühen ausgehandelt. Sollte der Vertrag eines Tages in Kraft treten, wird er zentrale Bereiche im EU- Gefüge neu regeln. Eine Zusammenstellung der wichtigsten Änderungen. [mehr]
Erleichterung über Gipfelkompromiss
Wem ist der erfolgreiche Gipfelabschluss zu verdanken? Der Kompromissbereitschaft der Polen oder der EU-Ratspräsidentin? Und welcher Zwilling war der Chefunterhändler? Die Meinungen darüber sind in Polen zwar geteilt, aber die Freude über das Ergebnis ist einhellig. Thomas Rautenberg hat sich umgehört. [mehr]
Animation
Die EU ist ein einzigartiges Modell: Einzelne Länder schließen sich zusammen und geben freiwillig einen Teil ihrer Macht an die Gemeinschaft ab. Zugleich bleiben sie souveräne Staaten. Unsere Animation zeigt Ihnen, wie in der EU - zumindest bislang - Politik gemacht wird. [flash]
Multimedia-Dossier
Sie gelten als Geburtsstunde der Europäischen Union: die Römischen Verträge. Vor mehr als 50 Jahren, am 25. März 1957, wurden sie unterzeichnet. Den Zeitgenossen damals war die Bedeutung kaum bewusst. Ein Rückblick. [Multimedia-Dossier]