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Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hat eine neue Online-Plattform freigeschaltet, auf der Fachleute Computernutzern kostenlos mit Informationen und Hilfestellungen bei Viren, Trojanern und anderen Internet-Sicherheitslücken zur Seite stehen. "Bürger-Cert" heißt der Dienst, der vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zusammen mit mehreren großen Unternehmen aus der IT-Branche angeboten wird.
[Bildunterschrift: Schäuble lobte das "Bürger-Cert" als "verlässliches und neutrales Angebot" ]
"Cert" steht für "Computer Emergency Response Team" - ein solches Notfallteam gibt es beim BSI bereits seit 2001. Bisher half es allerdings normalerweise nur Bundesbehörden mit ihren havarierten Computern. Für Bürger gab das BSI Hinweise auf seiner normalen Internetseite.
Das "Bürger-Cert" wendet sich nun explizit an Bürger und kleine Unternehmen ohne IT-Spezialisten. Dazu gibt es aktuelle Warnungen heraus, die auch per E-Mail-Newsletter angeboten werden, und erklärt den Computernutzern, was zu tun ist. Nützlich für Laien ist das auf der Website angebotene Glossar, dass Fachausdrücke vom "Access Point" über "Hoax" bis zum "Zirkularem Netzwerk" erläutert.
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