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40.000 Euro als Grenze

Kipping will 100-Prozent-Steuer für Spitzenverdiener

Die neue Chefin der Linkspartei verlangt radikale Steuereinschnitte für Spitzenverdiener in Deutschland: In einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" forderte Katja Kipping, dass alles Geld, was über einem Monatseinkommen von mehr als 40.000 Euro liegt, komplett an den Staat fließen soll. "Kein Mensch braucht mehr als das Vierzigfache des Mindesteinkommens", sagte sie dem Blatt.

Linkspartei-Chefin Katja Kipping.
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Kipping: "Kein Mensch braucht mehr als das Vierzigfache des Mindesteinkommens."

Ab 40.000 Euro im Monat gibt es laut Kipping ohnehin "kein Mehr an Lebensgenuss". Stattdessen würden Einkommenszuwächse darüber hinaus "in die Beeinflussung von politischen Entscheidungen durch Bestechung fließen - oder in zerstörerische Finanzspekulationen."

Vorbild aus Frankreich

Kipping bezog sich mit ihrer Forderung auf die Debatte im Nachbarland Frankreich. Dort hatte der Linkskandidat Jean-Luc Mélenchon im Präsidentschaftswahlkampf für Jahreseinkommen von mehr als 360.000 Euro einen Steuersatz von 100 Prozent gefordert. "Er war damit sehr erfolgreich", sagte Kipping. Ihr eigener Vorschlag würde - ohne Weihnachts- und Urlaubsgeld gerechnet - bei einem Jahreseinkommen von 480.000 Euro greifen.

Stand: 16.06.2012 13:45 Uhr

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Kaum gewählt, schon sorgt die Linkspartei-Chefin Kipping für Aufsehen. Wer mehr als 40.000 Euro im Monat verdient, soll alles Geld, was über diesem runden Betrag liegt, zu 100 Prozent versteuern müssen, also komplett an den Staat abführen. Finden Sie Kippings Idee gut?

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