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[Bildunterschrift: Oskar Lafontaine soll im Januar in die Politik zurückkehren. ]
Die Partei Die Linke versucht, die Diskussion über einen Führungswechsel zu stoppen. "Es gibt in der Partei keine Nachfolgedebatte", sagte Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch in Berlin. Er rechne fest damit, dass der wegen einer Krebserkrankung operierte Parteivorsitzende Oskar Lafontaine im Januar in die Politik zurückkehren werde. Die Operation vom Donnerstag habe Lafontaine gut überstanden, es gehe ihm den Umständen entsprechend gut.
Der Fraktionschef der Linkspartei im Thüringer Landtag, Bodo Ramelow, hatte die Debatte über einen Generationswechsel ausgelöst und war danach in die Kritik geraten. Der Chef der Bundestagsfraktion, Gregor Gysi, hatte am Wochenende erklärt, dass es einen Generationswechsel geben müsse. Den lasse sich die Partei aber nicht vorschreiben. "Die Linke kann und wird auf Oskar Lafontaine nicht verzichten", hatte er betont.
Für Empörung sorgte in der Partei ein Bericht des "Focus", wonach Lafontaine im Jahr 2007 über mehrere Wochen hinweg durch Privatdetektive beobachtet worden war. "Wenn das so ist, ist das unfassbar und skandalös", sagte Bartsch. "Wenn ein Mitglied eines Verfassungsorgans bespitzelt wird, dann erwarte ich, dass das unverzüglich aufgeklärt wird." Bartsch schloss aus, dass der Auftrag zur Bespitzelung aus der eigenen Partei gekommen sei. In dem Bericht waren keine Angaben zum Auftraggeber der angeblichen Überwachung Lafontaines gemacht worden.
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