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[Bildunterschrift: Mitarbeiter des Landeskriminalamts untersuchen Spuren am BKA-Gebäude in Berlin ]
Eine Reihe von Anschlägen und Sachbeschädigungen in Berlin und Hamburg hat offenbar einen politischen Hintergrund. Die Polizei geht davon aus, dass Linksextremisten damit gegen die Verlängerung der Auslandseinsätze der Bundeswehr protestieren wollten.
In Berlin wurden mehrere Molotow-Cocktails und Farbbeutel auf das Gebäude des Bundeskriminalamtes (BKA) im Stadtteil Alt-Treptow geschleudert. Bei ihrer Flucht hätten die Täter anschließend sogenannte Krähenfüße - aus Nägeln gebastelte Metalldornen - gestreut, um eine Verfolgung zu erschweren, teilte die Polizei mit. Verletzt wurde niemand, auch der Schaden war gering. Das BKA hat seinen Hauptsitz in Wiesbaden, die Berliner Außenstelle wurde 2005 in Betrieb genommen.
Zudem wurden die Bürogebäude von Bundestagsabgeordneten in Charlottenburg und Zehlendorf mit Parolen beschmiert und ebenfalls mit Farbbeuteln beworfen. Nach einem Bericht von "Morgenpost Online" liegt hierzu ein Bekennerschreiben von Linksextremisten vor.
Das BKA bestätigte die Vorfälle in Berlin, wollte sich aus ermittlungstaktischen Gründen aber nicht zu den Details äußern. Da ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden könne, habe der polizeiliche Staatsschutz beim Berliner Landeskriminalamt die Ermittlungen übernommen.
[Bildunterschrift: In Hamburg wurde ein Polizeiauto angezündet. Fenster einer Wache wurden eingeschlagen. ]
In Hamburger Schanzenviertel griffen Unbekannte in der Nacht eine Polizeiwache an. Fensterscheiben wurden eingeworfen, ein Streifenwagen wurde in Brand gesteckt. Verletzte gab es nicht. Auch hier legten die Täter Krähenfüße auf die Fahrbahn. Im Stadtteil Hammerbrook wurden zwei Fahrzeuge des Zolls angezündet. Da die Polizei auch hier von politisch motivierten Taten ausgeht, ermittelt der Staatsschutz.
Innensenator Christoph Ahlhaus verurteilte die Anschläge als "extremistische Angriffe auf unsere Demokratie". Die Täter müssten "mit aller Konsequenz verfolgt und mit der ganzen Härte des Gesetzes bestraft werden".
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