Kölner Hauptbahnhof

Konzept für Silvester in Köln Hotline, Bodycams und Sicherheitszone

Stand: 12.12.2016 12:01 Uhr

Um eine gewaltfreie Silvester-Party in Köln zu ermöglichen, will die Polizei ihr Aufgebot auf mehr als 1500 Beamte verzehnfachen. Auf einer Pressekonferenz stellten die Behörden ihr Sicherheitskonzept vor: Mit neuer Hotline, Bodycams und einem Appell.

Als Konsequenz aus den Vorfällen der vergangenen Silvesternacht will die Kölner Polizei in diesem Jahr ihr Aufgebot mehr als verzehnfachen. Etwa 1500 Beamte sollen für Sicherheit sorgen. Im vergangenen Jahr waren es rund 140 Polizisten. Rund um den Dom soll ein abgesperrter Bereich mit Zugangskontrollen eingerichtet werden. Innerhalb dieses Bereiches darf kein Feuerwerk gezündet werden. 2015 waren Raketen und Böller wahllos und teilweise offenbar gezielt auf Menschen geschossen worden.

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker kündigte auf einer Pressekonferenz an, dass es zusätzlich speziell für Frauen Ansprechpartner und eine Telefonhotline geben werde. "Wer Hilfe benötigt, wird diese bekommen", sagt Reker.

Situation Silvester am Kölner Hbf | Bildquelle: dpa
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Rund um den Kölner Hauptbahnhof eskalierte die Situation an Silvester.

Videoüberwachung soll ausgebaut werden

Die Ereignisse des vergangenen Jahres dürften sich nicht wiederholen, sagte Polizeipräsident Jürgen Mathies. Die Polizei setze alles daran, damit das nicht mehr vorkomme. Es sei wichtig, dass die Menschen ihre Freude am Feiern nicht verlieren.

Für bessere Sichtbarkeit werden die Polizisten reflektierende Jacken tragen. Außerdem sollen Beamte Bodycams tragen und der Dom-Vorplatz ausgeleuchtet werden. Auch ein neues Video-Überwachungssystem will die Polizei einsetzen. Die Videosignale würden live ausgewertet, kündigte Polizeichef Mathies an. Gleichzeitig forderte er die Bürger zur Mithilfe auf. Sobald Verdächtiges beobachtet werde, solle die 110 gewählt werden.

Beobachtung im Netz

Schon jetzt beobachtet die Polizei, was in sozialen Netzwerken geschrieben und gepostet wird, um sich so ein Bild der Stimmung machen zu können. "Wir wollen vor allem wissen, wie die Stimmungslage ist", sagte ein Polizeisprecher.

Demian von Osten, WDR, zu den Sicherheitsplanungen
tagesschau24 11:30 Uhr, 12.12.2016

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 12. Dezember 2016 um 12 Uhr.

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