Seitenueberschrift
Entscheidung für südkoreanische Stadt Songdo
Bonn geht bei Bewerbung um Klimafonds-Sitz leer aus
Der Sitz des Grünen Klimafonds (GCF) der Vereinten Nationen soll in der südkoreanischen Stadt Songdo eingerichtet worden. Das gab der südkoreanische Präsident Lee Myung Bak bekannt. "Wir sind erfreut, das GCF-Sekretariat aufzunehmen", sagte Lee vor Journalisten.
Damit geht die Stadt Bonn leer aus. Neben Deutschland hatten sich auch die Schweiz, Polen, Namibia, Südkorea und Mexiko beworben. In Bonn ist bereits das UN-Klimasekretariat beheimatet.
Jährlich 100 Milliarden Dollar für Klimaprojekte
Der Klimafonds soll Entwicklungsländern Geld zur Verfügung stellen, damit sie den Klimawandel bekämpfen und die Folgen der Erderwärmung besser bewältigen können. Insgesamt wollen die UN-Staaten ab 2020 jährlich 100 Milliarden Dollar für Klimaprojekte aufwenden. Die neue UN-Behörde soll zunächst bis zu 300 Mitarbeiter haben.
Das Votum der GCF-Leitung bedarf noch der abschließenden Annahme durch die UN-Klimakonferenz, die vom 26. November bis zum 7. Dezember in Doha in Katar stattfindet.
Deutschland bewirbt sich um Sitz des "Grünen Klimafonds"
tagesschau 14:00 Uhr, 20.09.2012, Arnd Henze, ARD Berlin
Stand: 20.10.2012 08:53 Uhr
