Närrinnen feiern den Auftakt der neuen Karnevals-Saison. (Archivbild) | Bildquelle: dpa

Karneval im Rheinland Et jeht widder los!

Stand: 23.02.2017 14:44 Uhr

In zahlreichen Städten vor allem im Rheinland sind heute wieder die Jecken unterwegs. Um 11:11 Uhr eröffneten sie den diesjährigen Straßenkarneval. Allerdings müssen sie in vielen Orten mit starkem Wind und heftigem Regen rechnen.

In Köln und anderen närrischen Hochburgen haben sich Tausende Menschen zur Eröffnung des Straßenkarnevals versammelt. Allerdings beobachten viele die Wettervorhersagen ganz genau: Sie hoffen darauf, dass es weitgehend trocken bleibt. In Köln kamen Tausende Menschen auf den Alter Markt, wo sie mit einem großen Bühnenprogramm um genau 11:11 Uhr den Auftakt des Straßenkarnevals feierten.

Trotzdem fiel das bunte Treiben in Köln in diesem Jahr ein wenig kleiner aus. Einige Jecken hat offenbar doch das Wetter abgeschreckt - nach Angaben der Stadt waren weniger Karnevalisten auf den Straßen unterwegs als in den vergangenen Jahren. Immerhin: Rund 20.000 Menschen erwartete die Kölner Stadtverwaltung im Laufe des Tages, zum Abend hin könnten es sogar noch mehr werden.

Gudrun Engel, WDR, zur Weiberfastnacht in Köln
tagesschau 12:00 Uhr, 23.02.2017

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Orkanböen möglich

In Düsseldorf startet das Festprogramm vor dem Rathaus wie geplant. Am Nachmittag soll kurzfristig entschieden werden, ob das Programm wegen des Sturmtiefs verkürzt wird - für den Abend sind in NRW Böen von bis zu 110 Kilometern pro Stunde vorhergesagt, bei milden elf bis zwölf Grad.

Veranstaltungen in Mainz und Saarbrücken

Auch in Rheinland-Pfalz trotzen viele Narren und Närrinnen dem durchwachsenen Wetter. Auf dem Mainzer Schillerplatz und in der Ludwigsstraße steht der "Weibertanz" an. Zu den Höhepunkten der Weiberfastnacht an der Nahe gehört der Narrenkäfig in Bad Kreuznach, der um 11.11 Uhr auf dem Kornmarkt geöffnet wurde.

Zu den Hochburgen der Weiberfastnacht in Rheinland-Pfalz gehört auch Trier, wo rund um den Hauptmarkt "et Trömmelche jeht". Hier stürmen die Frauen unter "Halaudi"-Rufen das Rathaus und übernehmen das Regiment. Beliebt sind in diesem Jahr Donald-Trump-Kostüme. "Bei uns sind sowohl Donald-Trump-Perücken als auch -Masken ausverkauft", sagte Uta David vom Koblenzer Kostümhändler Schlaudt.

Und auch im Saarland feiern Tausende Kostümierte am Fetten Donnerstag die fünfte Jahreszeit mit Rathausstürmungen und Umzügen. Unter anderem wurden in Beckingen, Alsweiler, Lebach und Merzig die Sitze der Bürgermeister gestürmt.

Starke Polizeipräsenz

Als Reaktion auf Terroranschläge wie in Berlin sind vielerorts Fahrzeugsperren errichtet worden. In Köln waren schon am Donnerstagmorgen viele Polizisten auf der Straße. Sowohl in Köln als auch in Düsseldorf wurde für den Rosenmontag ein Lkw-Fahrverbot verhängt.

Den Cowboys, Sheriffs und Kostüm-Polizisten rät das Landeskriminalamt NRW, täuschend echte Spielzeugwaffen zu Hause zu lassen. Das könne zu lästigen Durchsuchungen führen und diese "Anscheinswaffen" könnten anschließend beschlagnahmt werden. In Mainz appellierte die Polizei an die Narren, bei der Wahl ihrer Verkleidung an die Sicherheitslage zu denken: Wer sich als Islamist verkleide und eine Sprengstoffgürtel-Attrappe trage, den könne Ärger erwarten.

Ein (echter) Polizist im Karneval | Bildquelle: dpa
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Einer ist hier nicht verkleidet: Mehr Polizisten als sonst sorgten für Sicherheit beim Karneval

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 23. Februar 2017 um 09:00 Uhr.

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