Kanzleramt ist abgesperrt | Bildquelle: dpa

Entwarnung nach Sprengstoffverdacht Post ans Kanzleramt war nicht gefährlich

Stand: 06.01.2016 12:35 Uhr

Entwarnung im Berliner Regierungsviertel: Bei einer Postkontrolle am Kanzleramt war am Morgen eine verdächtige Sendung aufgefallen. Sprengstoffexperten untersuchten den Fund, der Inhalt war aber nicht gefährlich. Ein Spürhund hatte offenbar eine zu gute Nase.

Eine verdächtige Postsendung hat am Vormittag die Sicherheitskräfte im Bundeskanzleramt alarmiert. Um 08.30 Uhr wurde die Hauptzufahrt zu dem Gelände in Berlin zunächst gesperrt, das Gebäude wurde aber nicht geräumt. Sprengstoffexperten gaben schließlich nach gut zwei Stunden Entwarnung.

"Die Experten haben nichts Verdächtiges gefunden", sagte eine Sprecher der Bundespolizei. Es seien fünf Sendungen geöffnet worden. Alle Absperrungen wurden inzwischen aufgehoben.

"Argwohn hat vor allem ein Sprengstoffhund verspürt", berichtet ARD-Korrespondent Rainald Becker. Es sei Routine im Kanzleramt, dass Postsendungen durchleuchtet und Sprengstoffhunde daran vorbei geführt würden. Und einer dieser Hunde habe angeschlagen - warum sei nicht bekannt.

Rainald Becker, ARD Berlin, zur Entwarnung im Kanzleramt
tagesschau 12:00 Uhr, 06.01.2016

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Kontrolle vor dem Gebäude

Die Post wird vor dem Kanzleramt kontrolliert, bevor sie ins Gebäude gelangt. Daher musste auch lediglich die Hauptzufahrt gesperrt werden, das Kanzleramt blieb über weitere Zufahrten erreichbar.

Der Sprecher der Bundespolizei bezeichnete die Situation als "außergewöhnlich". Seit Jahren sei keine potenziell gefährliche Sendung eingegangen.

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