Kinderpornografie

Regierung sucht Wege zur Sperrung von Internetseiten Stoppschild für Kinderpornografie?

Stand: 25.03.2009 19:16 Uhr

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen
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Kämpft unerbittlich für ihre Pläne - und riskiert damit den Koalitionsfrieden. Bundesfamilienministerin von der Leyen

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Nach Angaben des Bundeskriminalamts hat die Verbreitung von Kinderpornografie seit dem Jahr 2000 stark zugenommen. 2008 gab es laut Kriminalstatistik 2755 Straftaten in diesem Bereich. Weit mehr als doppelt so viele wie im Jahr 2000. Damals waren es 1007 Straftaten.

Die zunehmende Verbreitung von Kinderpornografie hängt nach Einschätzung von Experten hauptsächlich damit zusammen, dass immer mehr Menschen das Internet nutzen. 6705 Personen rückten 2008 wegen des Besitzes von Kinderpornografie als Tatverdächtige in das Visier der Fahnder. Die Verdächtigen waren fast immer männlich (93,2 Prozent) und älter als 21 Jahre (92,9 Prozent).

Bundesjustizministerin Brigitte Zypries
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Kann den Vorschlag von der Leyens "nicht mittragen" - Bundesjustizministerin Brigitte Zypries

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Stoppschild für Kinderpornografie?

Bundesfamilienministerin von der Leyen möchte Internetseiten mit kinderpornografischen Inhalten sperren lassen: Wer eine entsprechende Seite aufruft, soll statt des gewünschten Inhalts ein Stoppschild zu sehen bekommen. Halten Sie diese Pläne für sinnvoll?

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