Tragödie bei Übungsflug an Ostseeküste Tote bei Absturz von DRF-Hubschrauber

Stand: 01.03.2014 05:19 Uhr

Nach dem Absturz eines Hubschraubers vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns ist die Zahl der Toten auf drei gestiegen. Taucher hätten die beiden bislang noch vermissten Männer tot aus dem Wrack geborgen, sagte Kreiswehrführer Gerd Scharmberg.

Rettungshubschrauber "Christoph Offshore 2" im Einsatz | Bildquelle: dpa
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Bei einem Übungsflug stürzte der DRF-Hubschrauber in die Ostsee.

Damit hat nur eines von vier Besatzungsmitgliedern den Unfall östlich von Darßer Ort überlebt. Er war nach dem Absturz unterkühlt aus dem Wasser gerettet worden.

Der Hubschrauber der Deutschen Rettungsflugwacht (DRF) Luftrettung war bei einem Übungsflug aus noch ungeklärter Ursache in die Ostsee gestürzt. Bei der Übung habe man versucht, einen Seenotkreuzer anzufliegen, um einen Notarzt mit einer Rettungswinde abzuseilen. Augenzeugenberichten zufolge sei der Hubschrauber beim dritten Anflugversuch plötzlich abgesackt.

Die Besatzung sei sehr erfahren gewesen, sagte eine DRF-Sprecherin. Nach Angaben der DRF übernehmen nun das Luftfahrtbundesamt sowie das Bundesamt für Flugunfalluntersuchung die Ermittlungen. Der Hubschrauber war seit Herbst 2013 als Versorgungshubschrauber für Energiekonzerne mit Windkraftanlagen in der Ostsee im Einsatz.

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