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Eine bewegende Zeremonie für einen Weltstar: 1500 Angehörige, Freunde und Kollegen haben in Newark bei New York, dem Geburtsort von Whitney Houston, Abschied von der verstorbenen Sängerin genommen. Am Sonntag wurde sie auf dem Fairview-Friedhof neben ihrem Vater beerdigt werden.
Von Klaus Kastan, BR-Hörfunkstudio Washington
Tränen und Applaus zum Gedenken an eine der größten Künstlerinnen unserer Zeit: In einer bewegenden Trauerfeier nahmen Familienangehörige, Freunde und Anhänger Abschied von Whitney Houston. "Ich vermisse deinen Witz, ich vermisse deinen Charme, ich vermisse deine Stimme", sang der Soul-Sänger Bebe Winans, ein enger Freund von Houston.
Und Kevin Costner, an dessen Seite die prominente Sängerin in dem Spielfilm "Bodyguard" zu sehen war, erinnerte daran, dass Whitney bei den Drehaufnahmen Zweifel gehabt habe, ob sie auch als Schauspielerin in dem Streifen gut genug war.
An Houstons Sarg meinte Costner: "Whitney, wenn du mich heute hören könntest, würde ich dir sagen: Du warst nicht nur gut genug, du warst großartig. Viele Schauspieler hätten meine Rolle übernehmen können - aber du warst in dem Film unersetzbar."
Zu der Trauerfeier waren 1500 geladene Gäste in die Baptistenkirche New Hope nach Newark bei New York gekommen, unter ihnen auch viele Prominente wie der Bürgerrechtler Jesse Jackson und die Sänger Stevie Wonder, Alicia Keys und R. Kelly. Aretha Franklin, die Patentante von Whitney Houston, musste wegen Krankheit ihre Teilnahme absagen.
Verärgerung löste die Gedenkveranstaltung bei vielen Fans aus. Das Gotteshaus war in einem großen Umkreis von der Polizei aus Sicherheitsgründen abgeriegelt worden, was auch in einigen Medien kritisiert wurde. So konnten sich die trauernden Anhänger nur aus großer Entfernung von der Pop-Ikone verabschieden.
Ihre letzte Ruhe findet Whitney Houston jetzt neben ihrem Vater auf dem Friedhof von Westfield unweit der Baptistenkirche in Newark.
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